Kolumbien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Kolumbien

Journalisten sind in Kolumbien massiven Anfeindungen, Drohungen und Angriffen von Kriminellen und Paramilitärs, aber auch von Politikern und Sicherheitsbehörden ausgesetzt. Gefährlich sind Recherchen etwa über Landkonflikte, Korruption, Drogenkriminalität oder den Bürgerkrieg. Die Behörden sorgen kaum für Schutz, die Justiz bestraft nur wenige Taten. Wiederholt hat der Geheimdienst die Kommunikation von Journalisten überwacht. Ein häufiges Ziel von Einschüchterungen, Sabotageakten und Anschlägen sind auch die nichtkommerziellen lokalen Radiosender der indigenen Bevölkerung.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 129 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Themenbericht 30.11.2018

Journalisten im Visier organisierter Kriminalität

Kritische Berichterstattung über organisierte Kriminalität bringt Journalisten weltweit in Lebensgefahr. Seit Anfang 2017 wurden mehr als 30 Medienschaffende von Verbrecherorganisationen getötet. In einem ausführlichen Bericht hat Reporter ohne Grenzen die Bedrohungslage für Medienschaffende untersucht, die dem organisierten Verbrechen auf der Spur sind.

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Kolumbien 07.08.2018

Morde und Morddrohungen konsequent verfolgen

Reporter ohne Grenzen verurteilt die jüngsten Journalistenmorde und Morddrohungen gegen Journalisten in Kolumbien und fordert die Regierung des neuen Präsidenten Duque auf, konsequent gegen die Täter vorzugehen. Vergangene Woche wurden zwei Lokaljournalisten erschossen, seit Mitte Juli wurden zahlreiche Journalisten mit dem Tode bedroht.

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Alle Meldungen
Länderbericht

Medien im Visier des Geheimdienstes

Der ROG-Bericht von 2010 untersucht, wie Journalisten unter dem früheren Präsidenten Alvaro Uribe staatlich überwacht und verfolgt wurden. 

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Feinde der Pressefreiheit

Zwei der schlimmsten Gegner freier Medien

Die paramilitärische Gruppe Los Urabeños und ihr Anführer Antonio "Otoniel" Úsuga sind für Todesdrohungen und Terror gegen Journalisten verantwortlich.

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