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Kolumbien

Journalisten sind in Kolumbien massiven Anfeindungen, Drohungen und Angriffen von Kriminellen und Paramilitärs, aber auch von Politikern und Sicherheitsbehörden ausgesetzt. Gefährlich sind Recherchen etwa über Landkonflikte, Korruption, Drogenkriminalität oder den Bürgerkrieg. Die Behörden sorgen kaum für Schutz, die Justiz bestraft nur wenige Taten. Wiederholt hat der Geheimdienst die Kommunikation von Journalisten überwacht. Ein häufiges Ziel von Einschüchterungen, Sabotageakten und Anschlägen sind auch die nichtkommerziellen lokalen Radiosender der indigenen Bevölkerung.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 129 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Kolumbien 13.01.2017

Friedensprozess muss ausgeweitet werden

Anlässlich des Besuches von Frank-Walter Steinmeier in Kolumbien fordert Reporter ohne Grenzen den Außenminister auf, die Versäumnisse im Friedensprozess anzusprechen. Die im Friedensabkommen vereinbarten Regelungen zum Schutz der Pressefreiheit müssen sofort umgesetzt und auf weitere illegale Gruppen ausgeweitet werden.

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Kolumbien 06.10.2016

Historische Chance nutzen

Reporter ohne Grenzen fordert die Konfliktparteien in Kolumbien auf, bei ihren weiteren Verhandlungen über ein Ende des Bürgerkriegs keine Abstriche bei Fragen der Pressefreiheit zu machen. Ein überarbeitetes Friedensabkommen darf die Verfolgung von Übergriffen der Sicherheitskräfte gegen Journalisten nicht erschweren.

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Länderbericht

Medien im Visier des Geheimdienstes

Der ROG-Bericht von 2010 untersucht, wie Journalisten unter dem früheren Präsidenten Alvaro Uribe staatlich überwacht und verfolgt wurden. 

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Feinde der Pressefreiheit

Zwei der schlimmsten Gegner freier Medien

Die paramilitärische Gruppe Los Urabeños und ihr Anführer Antonio "Otoniel" Úsuga sind für Todesdrohungen und Terror gegen Journalisten verantwortlich.

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