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Kuba

Kubas Gesetze verpflichten Journalisten auf die Ziele des Sozialismus und stellen etwa die Verbreitung "unerlaubter" Nachrichten sowie die Zusammenarbeit mit „Feindmedien" unter Strafe. Die Staatsmedien haben eine Quasi-Monopolstellung und dienen als Propagandainstrumente der Regierung. Private Radio- und Fernsehsender sind verboten, Visa an ausländische Reporter werden selektiv vergeben. Unabhängige Journalisten und Blogger werden systematisch eingeschüchtert, verfolgt und als „Söldner feindlicher Mächte“ diffamiert. Das Internet, zu dem faktisch nur eine kleine Elite Zugang hat, wird massiv zensiert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 171 von 180
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Kuba 16.07.2015

Steinmeier muss Pressefreiheit einfordern

Reporter ohne Grenzen ruft Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, bei seinen Gesprächen in Kuba auf tiefgreifende Verbesserungen der Pressefreiheit zu dringen. Insbesondere sollte er sich für die Freilassung der inhaftierten Journalisten Yoeni de Jesús Guerra García und José Antonio Torres sowie des Bloggers Ángel Santiesteban-Prats einsetzen.

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Alle Meldungen

Generación Y - Yoani Sánchez im Gespräch

Nach jahrelangen Bemühungen durfte die Bloggerin Yoani Sánchez 2013 aus Kuba ausreisen und ging knapp drei Monate lang auf Weltreise. In Berlin diskutierte sie auf Einladung von Reporter ohne Grenzen, der tageszeitung und des spanischen Kulturinstituts Instituto Cervantes über die Lage für Journalisten und Blogger in Kuba.