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Laos

Die Laotische Revolutionäre Volkspartei (LPRP) kontrolliert die offiziellen Medien mit besonderer Härte. Zwar nutzen immer mehr Laot*innen soziale Netzwerke, insgesamt sind jedoch gerade einmal 10 Prozent der Bevölkerung im Internet. Ihnen droht seit einem Gesetz von 2014 bei Online-Kritik an Regierung und LPRP Gefängnisstrafe. Seit 2016 dürfen ausländische Medien in Laos ein Büro eröffnen, wenn sie sich den Zensurvorgaben der LPRP unterwerfen. Nur die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua und die vietnamesische Nachrichtenagentur Nhan Dan berichten seither von dort. Wie die Einschränkung der Pressefreiheit konkret aussieht, zeigte sich im Juli 2018, als einheimische und ausländische Reporter*innen nicht über einen verheerenden Dammbruch am Mekong berichten durften.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 172 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Flagge von Laos
Laos16.12.2019

#FreeThemAll: Houayheuang Xayabouly

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die laotischen Behörden dazu aufgefordert, die Bloggerin Houayheuang Xayabouly, die in Laos auch unter ihrem Bloggernamen Muay Littlepig bekannt ist, umgehend freizulassen.

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Laos10.12.2019

Bloggerin zu fünf Jahren Haft verurteilt

Reporter ohne Grenzen fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der laotischen Bloggerin Houayheuang Xayabouly. Auch bekannt unter dem Namen Muay Littlepig, wurde die 30-Jährige im vergangenen Monat zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20 Millionen Kip (ca. 2000 Euro) verurteilt.

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