Pressefreiheit in Georgien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Buchvorstellung und Diskussion am 3. Mai 2018 in Berlin ICS

Pressefreiheit in Georgien

(c) Daro Sulakauri

Am 3. Mai, dem internationalen Tag der Pressefreiheit, stellt Reporter ohne Grenzen mit einer Diskussionsveranstaltung im Berliner Maxim-Gorki-Theater den neuen Bildband "Fotos für die Pressefreiheit 2018" vor. 

am Donnerstag, den 3. Mai 2018 
um 20:30 Uhr 
im Studio Я des Maxim-Gorki-Theater
Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin
Tickets

Malerische Strände und die Silbergipfel des Kaukasus am Horizont – Georgien gilt als Geheimtipp in der Reisebranche. Doch das Land trägt schwer an ungelösten Gebietskonflikten mit Russland. Die preisgekrönte georgische Fotografin Daro Sulakauri besuchte Dörfer in den Grenzgebieten zu den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien. Sie dokumentiert die »wandernden Grenzen« und beschreibt, wie der sich stets verändernde Grenzverlauf das Leben der Menschen prägt.

Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Zaal Andronikashvili berichtet Sulakauri vom Alltag tschetschenischer Geflüchteter in den unwirtlichen Bergregionen an der Grenze zu Russland und von Phänomenen wie Kinderhochzeiten, die in manchen Dörfern bis heute verbreitet sind. Reporter ohne Grenzen stellt das Buch Fotos für die Pressefreiheit 2018 vor, in dem unter anderem Daro Sulakauris Arbeiten zu sehen sind.

Mit Daro Sulakauri, Fotografin und Dr. Zaal Andronikashvili, Literaturwissenschaftler

Moderation: Gemma Pörzgen, Vorstandsmitglied Reporter ohne Grenzen



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