Pressemitteilungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Pressemitteilungen

Venezuela 22.01.2019

Billy Six muss faires Verfahren bekommen

Reporter ohne Grenzen fordert die venezolanischen Behörden auf, dem seit zwei Monaten inhaftierten deutschen Journalisten Billy Six unverzüglich Zugang zu einem Anwalt seiner Wahl zu gewähren und ihm so ein faires Verfahren zu ermöglichen. Seit einer Woche wird dem Anwalt, dem Six' Eltern die Verteidigung übertragen haben, der Zutritt zum Gefängnis verwehrt.

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Usbekistan 16.01.2019

Merkel muss sich für Pressefreiheit einsetzen

ROG fordert die Bundeskanzlerin auf, bei ihren Gesprächen mit dem Präsidenten Usbekistans mehr Respekt für die Freiheit der Medien anzumahnen. Zwar hat Mirsijojew prominente Journalisten entlassen und die zuvor stark zensierten Medien berichten ein wenig freier. Doch das Internet bleibt streng kontrolliert und kritische Reporter dürfen nicht ins Land.

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Aserbaidschan 09.01.2019

Bekannter Blogger im Hungerstreik

Reporter ohne Grenzen ist in großer Sorge um den aserbaidschanischen Blogger Mehman Husejnow. Nach knapp zwei Jahren Haft sollte er im März freikommen. Nun drohen ihm weitere sieben Jahre Haft, weil er angeblich einen Wärter angegriffen haben soll. Aus Protest gegen die neuen Anschuldigungen ist Husejnow im Hungerstreik.

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Deutschland 09.01.2019

Doxing-Angriff auf Medien

Der sogenannte Hackerangriff hat gezeigt: Auch Journalistinnen und Journalisten in Deutschland sind inzwischen mit sogenannten Doxing-Angriffen konfrontiert. Beim Doxing werden persönliche Informationen veröffentlicht mit dem Ziel, dem Ruf der Personen zu schaden. ROG geht davon aus, dass diese Gefahr in Deutschland zunehmen wird.

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Überwachungsexporte 20.12.2018

EU-Staaten blockieren Einigung

Die EU-Reform für eine schärfere Kontrolle beim Export von Spähsoftware an autokratische Regime droht vorerst zu scheitern. Die Mitgliedstaaten haben sich nicht auf eine gemeinsame Position geeinigt, um den Praktiken der europäischen Überwachungsindustrie endlich ein Ende zu setzen.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 18.12.2018

Weltweit 80 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 80 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, 15 mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte von ihnen kam in nur fünf Ländern ums Leben: in Afghanistan, Syrien, Mexiko, Jemen und Indien.

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Vietnam 13.12.2018

Kritiker über Facebook verfolgt

Facebook wird offenbar systematisch missbraucht, um im Exil lebende Blogger aus Vietnam zu zensieren. Nach Informationen von Reporter ohne Grenzen hat das soziale Netzwerk wegen angeblicher Verletzungen der „Community Standards“ seit Monaten Beiträge gelöscht oder ganze Accounts gesperrt.

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Venezuela 12.12.2018

Deutscher Journalist zu Unrecht in Haft

Reporter ohne Grenzen fordert die sofortige Haftentlassung des deutschen Journalisten Billy Six, der seit dem 17. November in Caracas in einem Militärgefängnis sitzt. Dem freien Mitarbeiter der rechtskonservativen Publikationen Junge Freiheit und Deutschland-Magazin wird Spionage, Rebellion und das Verletzen von Sicherheitszonen vorgeworfen.

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Libanon 06.12.2018

Medien in den Händen von Familienclans

Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt.

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Deutschland 02.12.2018

ROG wird doppelt ausgezeichnet

Reporter ohne Grenzen ist mit dem Marion Dönhoff Förderpreis sowie dem Kirchheimbolander Friedenstagepreis auszeichnet worden. Die Laudatio in Kirchheimbolanden hielt heute-journal-Moderator Claus Kleber. Beim Festakt in Hamburg würdigte Bundesjustizministerin Katharina Barley die Arbeit von ROG.

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