Pressemitteilungen

Myanmar 18.09.2017

Fotojournalisten sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die Festnahme eines myanmarischen Fotojournalisten und seines Assistenten in Bangladesch. Minzayar Oo und Hkun Lat waren im Auftrag des Magazins GEO in der Stadt Stadt Cox's Bazar unterwegs, um die Situation der Rohingya zu dokumentieren. Die Behörden in Bangladesch werfen den Journalisten Spionage vor.

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Überwachungsexporte 14.09.2017

Reform der Dual-Use-Verordnung nicht verwässern

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, sich nicht gegen schärfere Regeln der Europäischen Union für den Export von Überwachungstechnologie zu stellen. Die EU-Kommission will Unternehmen verpflichten, selbst sorgfältig zu prüfen, ob durch solche Geschäfte Menschenrechte gefährdet werden könnten.

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Deutschland 12.09.2017

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Wie positionieren sich die politischen Parteien in Deutschland zum Schutz von Journalisten vor digitaler Überwachung, zur Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes oder zum Umgang mit repressiven Regierungen? Zur Bundestagswahl hat Reporter ohne Grenzen den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt.

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Türkei 12.09.2017

Cumhuriyet-Prozess eine Farce

Reporter ohne Grenzen ist empört über die Entscheidung eines türkischen Gerichts, keine weiteren Cumhuriyet-Mitarbeiter freizulassen. Nach der Fortsetzung des Prozesses gegen 18 Journalisten und Mitarbeiter bleiben Chefredakteur Murat Sabuncu, der Kolumnist Kadri Gürsel, Herausgeber Akin Atalay, Investigativjournalist Ahmet Sik und Buchhalter Emre Iper in Haft.

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Ukraine 06.09.2017

Einreiseverbote und Internetsperren keine Lösung

ROG ruft die Konfliktparteien in der Ukraine auf, Journalisten nicht bei ihrer Arbeit zu behindern. In den vergangenen Monaten wurden fünf ausländische Reporter des Landes verwiesen und mehrjährige Einreiseverbote verhängt. Im Osten des Landes halten pro-russische Separatisten mehrere Journalisten gefangen, einer von ihnen wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt.

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G20-Gipfel 30.08.2017

BKA-Datensammlung aufklären und abstellen

Reporter ohne Grenzen ist empört, dass das BKA offenkundig in großem Umfang und teils auf fragwürdiger Rechtsgrundlage Daten über vermeintliche Straftäter speichert. "Die Bundesregierung sollte jetzt schnell erklären, in welchem Ausmaß auch Journalisten davon betroffen sind und wie sie diese Praxis abstellen will", sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.

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Burundi 29.08.2017

Verschwinden von Journalist endlich aufklären

Zum Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August erinnert ROG an das Schicksal des burundischen Journalisten Jean Bigirimana. Zeugen sahen den Reporter der unabhängigen Nachrichtenseite Iwacu zum letzten Mal im Juli 2016 mit Mitarbeitern des Geheimdienstes. Seitdem hüllen sich die Behörden jedoch in Schweigen.

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Deutschland 28.08.2017

Rechtsstaatlich fragwürdiges Verbot

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen des Bundesinnenministeriums beim Verbot der linken Website linksunten.indymedia.org als rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung. "International ist das ein bedenkliches Signal und liefert repressiven Regimen in aller Welt einen Vorwand, es den deutschen Behörden gleichzutun", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Georgien / Deutschland / Aserbaidschan 25.08.2017

Botschaft darf Visumanträge nicht verschleppen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die deutsche Botschaft in Georgien, Visumverfahren für verfolgte aserbaidschanische Exil-Journalisten nicht zu verschleppen. Jüngster Anlass ist der Fall von Javid Abdullajew. Er bemüht sich seit Anfang Juli erfolglos um ein Visum für einen dreimonatigen Aufenthalt in Deutschland.

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Türkei 23.08.2017

Politische Geiselhaft für Mesale Tolu beenden

Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über die Entscheidung eines türkischen Richters, die Untersuchungshaft der deutschen Journalistin Mesale Tolu bis zum Beginn ihres Prozesses am 11. Oktober zu verlängern. "Die Türkei muss Mesale Tolus unwürdige politische Geiselhaft endlich beenden", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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