Pressemitteilungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

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Pressemitteilungen

Corona-App auf Smartphone
Corona-App in Deutschland 06.04.2020

Anonymität und Quellenschutz gewährleisten

Sogenannte Tracking-Apps werden derzeit als wichtiges Instrument diskutiert, um Kontaktpersonen mit dem Coronavirus Infizierter schnell und effektiv zu identifizieren. Reporter ohne Grenzen hat eine erste Einschätzung der momentan kursierenden Vorschläge vorgenommen und benennt potenzielle Risiken und die Mindestanforderungen an eine solche Lösung.

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Deutschland 03.04.2020

Corona-Krise und Pressefreiheit

Die massiven Grundrechtseinschränkungen in Deutschland im Zuge der Corona-Krise wirken sich auch auf die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten aus. Reporter ohne Grenzen hat die relevanten Gesetze, Verordnungen und Verfügungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Pressefreiheit als Tabelle zusammengestellt.

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Thailand 02.04.2020

Einschränkung der Informationsfreiheit

Reporter ohne Grenzen verurteilt einen in der vergangenen Woche in Thailand verabschiedeten Erlass. Dieser erlaubt es, jede Verbreitung einer laut Regierung "falschen" Information über das Corona-Virus mit bis zu fünf Jahren Gefängnis zu bestrafen. Die Regierung hebelt damit unter dem Vorwand der Eindämmung der Corona-Pandemie die Informationsfreiheit aus.

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Corona-Ticker: Slowenien 02.04.2020

Hasskampagne nach Anfrage zu Corona

Seit er von den Behörden seines Landes offiziell Auskunft über ihre Vorbereitungen auf die Covid-19-Pandemie verlangte, wird der slowenische Investigativjournalist und Korrespondent von Reporter ohne Grenzen, Blaž Zgaga, in Medien und sozialen Netzwerken mit einer Verleumdungs- und Hasskampagne überzogen.

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Turkmenistan 01.04.2020

Coronavirus: Tabuthema in Turkmenistan

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen der turkmenischen Behörden, die soweit wie möglich die Verwendung des Wortes „Coronavirus“ vermeiden, um die Verbreitung von Informationen über die Pandemie zu verhindern. „Informationen über die Pandemie zu unterdrücken gefährdet die Bevölkerung", sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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Algerien 01.04.2020

RSF-Korrespondent in Untersuchungshaft

Reporter ohne Grenzen fordert Algerien auf, den RSF-Korrespondenten und Journalisten Khaled Drareni sofort aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Hintergrund seiner Strafverfolgung sind seine regelmäßigen Berichte über die Proteste der sogenannten Hirak-Bewegung für politische und wirtschaftliche Reformen.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise 01.04.2020

Afrikanische Staaten erhöhen Druck

Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen ruft deshalb Afrikas Regierungen auf im Kampf gegen die Pandemie die Pressefreiheit zu garantieren.

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Pakistan / Schweden 31.03.2020

Pakistanischer Journalist verschwunden

Reporter ohne Grenzen fordert die schwedischen Behörden auf, das Verschwinden des pakistanischen Journalisten Sajid Hussain zu untersuchen und dem Verdacht nachzugehen, er könnte auf Anweisung des pakistanischen Geheimdienstes ISI entführt worden sein. Hussain, der in Schweden politisches Asyl erhalten hat, wird seit fast einem Monat vermisst.

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Mexiko 31.03.2020

Journalistin in Mexiko ermordet

Reporter ohne Grenzen verurteilt den Mord an der mexikanischen Journalistin Maria Elena Ferral. Die Reporterin der Lokalzeitung Diario de Xalapa und Chefin der Online-Zeitung Quinto Poder starb am Montag im Krankenhaus, nachdem sie in Papantla im Bundestaat Veracruz niedergeschossen worden war. Es ist der erste Journalistenmord dieses Jahres in Mexiko.

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Viktor Orban bei einer Sitzung des Parlaments
Ungarn 30.03.2020

EU muss gegen Coronavirus-Gesetz einschreiten

Reporter ohne Grenzen ist zutiefst beunruhigt über das heute vom ungarischen Parlament verabschiedete Gesetz zur Bekämpfung des Coronavirus. "Dieses Gesetz droht, die letzten unabhängigen Journalistinnen und Journalisten im Land mundtot zu machen“, sagte der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr.

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