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Pressemitteilungen

Türkei 22.06.2018

Wahlen ohne Medienvielfalt

Mithilfe einer Willkürjustiz werden seit dem Putschversuch vor zwei Jahren kritische Stimmen in der Türkei zum Schweigen gebracht, mehr als 100 Journalisten sitzen derzeit im Gefängnis. „Angesichts der massiven Einschränkungen der Medienfreiheit zweifeln wir am korrekten Verlauf der bevorstehenden Wahlen in der Türkei“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Türkei 20.06.2018

Ex-ROG-Stipendiat verurteilt

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, das Urteil gegen den ehemaligen ROG-Stipendiaten Uygar Önder Simsek aufzuheben. Simsek wurde am Dienstag von einem Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er soll in sozialen Medien durch seine Fotos Propaganda für eine Terrororganisation verbreitet haben.

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Deutschland 20.06.2018

Großteil der Nothilfe für türkische Journalisten

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2018 zieht Reporter ohne Grenzen Deutschland Bilanz: Im Jahr 2017 hat das Nothilfe-Referat in 111 Fällen verfolgte Journalisten unterstützt und dafür insgesamt mehr als 49.000 Euro aufgewendet. Dabei sind es vor allem türkische Journalisten, die auf die Hilfe angewiesen sind.

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Russland 14.06.2018

Armutszeugnis für Fifa und Russland

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Entwicklung im Fall Hajo Seppelt als Einschnitt in die WM-Geschichte. Berichten der ARD zufolge wird der Investigativjournalist aus Sicherheitsbedenken nicht zur WM nach Russland reisen. Bevor er dort von der Regierung zur unerwünschten Person ernannt wurde, war ihm zunächst sogar die Einreise verweigert worden.

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Russland 12.06.2018

Alternativer Ball zur Fußball-WM

Vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland bringt Reporter ohne Grenzen einen alternativen Fußball ins Spiel, der einen Blick hinter die Fassade ermöglicht. „Der Ball liegt jetzt bei der russischen Regierung. Sie hat sich als WM-Gastgeber dazu verpflichtet, die Pressefreiheit zu achten und muss zeigen, dass dies nicht nur hohle Worte sind“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Ukraine 31.05.2018

Auf Kosten der Glaubwürdigkeit

Journalisten dürfen sich nicht zum Instrument von Geheimdienstoperationen machen lassen, warnt Reporter ohne Grenzen. Die Organisation beklagt, dass Öffentlichkeit und Regierungen mit dem in der ukrainischen Hauptstadt Kiew vorgetäuschten Mord an dem russischen Kriegsreporter Akardi Babtschenko in die Irre geführt wurden.

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Aserbaidschan / Georgien 29.05.2018

Entführten Journalisten freilassen

Am Jahrestag der Entführung von Afgan Muchtarli erinnert Reporter ohne Grenzen an das Schicksal des aserbaidschanischen Investigativjournalisten, der wegen angeblichen illegalen Grenzübertritts in Haft sitzt. "Die lange Haftstrafe ist ein verheerendes Signal für aserbaidschanische Regimegegner, die selbst in Georgien immer stärker unter Druck stehen“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger.

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China 22.05.2018

Merkel muss Lage für Journalisten ansprechen

Vor der China-Reise Angela Merkels fordert Reporter ohne Grenzen die Bundeskanzlerin auf, die katastrophale Lage für kritische Journalisten und Medien im Land anzusprechen. „Merkel muss sich öffentlich für die Freilassung der in China inhaftierten Journalisten und Blogger einsetzen“, sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Israel / Palästinensische Gebiete 18.05.2018

Schüsse auf Journalisten ermitteln

ROG fordert den Internationalen Strafgerichtshof auf, wegen der wiederholten Schüsse israelischer Soldaten auf palästinensische Journalisten bei den jüngsten Protesten im Gazastreifen Ermittlungen aufzunehmen. „Diese vorsätzliche und wiederholte Verletzung des humanitären Völkerrechts stellt ein Kriegsverbrechen dar", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 17.05.2018

BND beendet illegale Datenverarbeitung

Der BND hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Reporter ohne Grenzen erklärt, die illegale Analyse von Telefon-Verbindungsdaten zu beenden. „Der Erfolg zeigt, dass die Gesellschaft ihre Geheimdienste mit rechtlichen Werkzeugen kontrollieren kann und illegale Aktivitäten nicht dulden muss", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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