Pressemitteilungen

China 22.05.2018

Merkel muss Lage für Journalisten ansprechen

Vor der China-Reise Angela Merkels fordert Reporter ohne Grenzen die Bundeskanzlerin auf, die katastrophale Lage für kritische Journalisten und Medien im Land anzusprechen. „Merkel muss sich öffentlich für die Freilassung der in China inhaftierten Journalisten und Blogger einsetzen“, sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Israel / Palästinensische Gebiete 18.05.2018

Schüsse auf Journalisten ermitteln

ROG fordert den Internationalen Strafgerichtshof auf, wegen der wiederholten Schüsse israelischer Soldaten auf palästinensische Journalisten bei den jüngsten Protesten im Gazastreifen Ermittlungen aufzunehmen. „Diese vorsätzliche und wiederholte Verletzung des humanitären Völkerrechts stellt ein Kriegsverbrechen dar", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 17.05.2018

BND beendet illegale Datenverarbeitung

Der BND hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Reporter ohne Grenzen erklärt, die illegale Analyse von Telefon-Verbindungsdaten zu beenden. „Der Erfolg zeigt, dass die Gesellschaft ihre Geheimdienste mit rechtlichen Werkzeugen kontrollieren kann und illegale Aktivitäten nicht dulden muss", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Russland 15.05.2018

Gute Nachricht für ARD-Sportreporter

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Aufhebung des Einreiseverbots für den ARD-Sportjournalisten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die Entscheidung der russischen Behörden zeige, dass Druck wirke, sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Allerdings: „Für die vielen russischen Journalisten, die unter ständigen Schikanen und Repressalien ihre Arbeit tun, ändert sich durch diese Einzelfallentscheidung gar nichts."

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Russland 11.05.2018

Deutschem Journalist wird Einreise verweigert

ROG ist empört über die Entscheidung Russlands, dem investigativen Sportjournalisten Hajo Seppelt die Einreise nach Russland anlässlich der Fußball-WM zu verweigern. „Vor dem Hintergrund von Seppelts kritischen Russland-Recherchen müssen wir davon ausgehen, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 04.05.2018

Per Mausklick aus der BND-Datenbank

Reporter ohne Grenzen hat ein Online-Tool vorgestellt, mit dem sich jeder gegen die Analyse seiner Telefon-Verbindungsdaten durch den Bundesnachrichtendienst juristisch wehren kann. Der „Bitte Nicht Durchleuchten-Generator“ ist die Folge eines wegweisenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts.

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Deutschland 03.05.2018

UN-Anhörung: Kritik aufgreifen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die Bundesregierung, bei der Befragung zur menschenrechtlichen Lage in Deutschland durch die UN-Staatengemeinschaft eigene Defizite beim Schutz der Pressefreiheit zu benennen und Kritik der Zivilgesellschaft aufzugreifen. Deutschland muss sich am 8. Mai in Genf den Fragen der übrigen UN-Mitglieder stellen.

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Türkei 02.05.2018

Freiheit für Kultur- und Medienschaffende

Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai fordern Reporter ohne Grenzen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das PEN-Zentrum Deutschland in einem gemeinsamen Appell: Freiheit für die verfolgten Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei! #FreeWordsTurkey

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Soldaten ergreifen Sicherheitsmaßnahmen nach den Doppelexplosionen im Zentrum von Kabul, Afghanistan am 30. April 2018. Es wurden mindestens 21 Tote und 27 Verletzte gemeldet.
Afghanistan 30.04.2018

Journalisten sind in Afghanistan nirgends sicher

Reporter ohne Grenzen verurteilt den Doppelanschlag in Kabul, bei dem mindestens neun Journalisten getötet und sechs weitere schwer verletzt worden sind. Der zweite Attentäter mischte sich unter eine Gruppe von Journalisten und zündete dort seinen Sprengsatz.

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Türkei 26.04.2018

Ausreiseverbot endlich aufheben

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Entscheidung eines Istanbuler Gerichts, das Ausreiseverbot gegen die unter Terror-Vorwürfen angeklagte deutsche Journalistin Mesale Tolu aufrechtzuerhalten. „Das Ausreiseverbot ist eine weitere Schikane der türkischen Willkürjustiz, um kritische Journalisten wie Tolu einzuschüchtern“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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