Pressemitteilungen

Tschetschenien 19.04.2017

Journalisten der Nowaja Gaseta schützen

Reporter ohne Grenzen fordert die russischen Behörden auf, die Sicherheit der Journalistin Elena Milaschina und ihrer Kollegen von der Zeitung Nowaja Gaseta zu garantieren. Seit einer Veröffentlichung über schwere Menschenrechtsverletzungen an Homosexuellen erleben sie massive Drohungen der tschetschenischen Führung.

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Türkei 14.04.2017

Verfassungsreferendum ohne Medienvielfalt

Wegen der massiven Einschränkung der Medienfreiheit in der Türkei zweifelt Reporter ohne Grenzen an der Gültigkeit des bevorstehenden Verfassungsreferendums. Der Wahlkampf fand inmitten einer beispiellosen Repressionswelle gegen unabhängige Medien statt. Deshalb konnte die Verfassungsänderung nur unzureichend öffentlich diskutiert werden.

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Deutschland 11.04.2017

Breite Allianz für Meinungsfreiheit

In Reaktion auf die Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) durch das Bundeskabinett bringt eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten ihre Sorgen um die Auswirkungen auf den öffentlichen Diskurs in Deutschland zum Ausdruck.

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Iran 06.04.2017

Hungerstreikende Journalistin in Lebensgefahr

Reporter ohne Grenzen fordert die iranische Justiz auf, die seit vier Wochen willkürlich inhaftierte Journalistin Henghameh Schahidi sofort freizulassen. Die herzkranke 41-Jährige ist seit ihrer Verhaftung am 9. März im Hungerstreik, inzwischen ist ihr Gesundheitszustand offenbar lebensbedrohlich. Der Kontakt zu ihrem Anwalt wird ihr verwehrt.

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Bulgarien 23.03.2017

Regierung erkauft sich loyale Berichterstattung

Vor der Parlamentswahl in Bulgarien weist Reporter ohne Grenzen auf die gravierenden Einschränkungen der Pressefreiheit in dem EU-Land hin. Durch die Vergabe von Finanzhilfen, von denen das Überleben vieler Medien abhängt, nimmt die Regierung direkten Einfluss auf die Berichterstattung und begünstigt ihr wohlgesonnene Medien.

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Türkei 20.03.2017

Prozesse gegen Journalisten gehen weiter

In Istanbul wird das Verfahren gegen Erol Önderoglu fortgesetzt, den Korrespondenten von Reporter ohne Grenzen. Hintergrund ist eine Solidaritätsaktion für eine kurdische Zeitung. Der Fall reiht sich ein in eine lange Liste von Prozessen gegen Journalisten in der Türkei. Insgesamt sitzen dort derzeit rund 150 Journalisten in Haft.

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Syrien 16.03.2017

211 Medienschaffende im Bürgerkrieg getötet

Sechs Jahre nach dem Beginn der Massenproteste gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad ist Syrien das weltweit gefährlichste Land für Journalisten. Mindestens 211 Medienschaffende sind dort in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, Dutzende weitere wurden inhaftiert, entführt oder angegriffen.

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Deutschland 15.03.2017

Gesetzentwurf bedroht Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert den von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgestellten Gesetzentwurf gegen Hassbotschaften in sozialen Netzwerken als Gefahr für die Presse- und Meinungsfreiheit. Facebook und andere soziale Netzwerke dürfen nicht zum Hüter über die Meinungsfreiheit werden

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Auszeichnung 10.03.2017

Göttinger Friedenspreis würdigt ROG

Reporter ohne Grenzen freut sich über die Auszeichnung mit dem Göttinger Friedenspreis. Mit der Ehrung würdigt die Jury ROG für den „ebenso gefahr- wie verdienstvollen publizistischen, couragierten und engagierten Einsatz.“ Die Preisverleihung findet am Samstag, den 11. März, in der Georg-August-Universität Göttingen statt.

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OSZE-Medienbeauftragte 09.03.2017

Mahnerin für Pressefreiheit droht zu verstummen

Reporter ohne Grenzen kritisiert die drohende Vakanz auf dem Posten der OSZE-Beauftragten für Medienfreiheit. Das Mandat der bisherigen Amtsinhaberin Dunja Mijatovic läuft am Freitag aus, nachdem es im vergangenen Frühjahr bereits verlängert wurde. Dennoch konnten sich die OSZE-Länder bisher nicht auf einen Nachfolger einigen.

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