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Pressemitteilungen

Gotabaya Rajapaksa
Sri Lanka 11.11.2019

Kandidaten müssen Pressefreiheit schützen

Vor den Präsidentschaftswahlen in Sri Lanka am Samstag (16.11.) ruft Reporter ohne Grenzen die Kandidaten dazu auf, konkrete Zusagen zur Verteidigung der Pressefreiheit zu machen. Jüngster Anlass ist die Entlassung des Journalisten K. M. Razool, Redakteur beim tamilischen Radio Capital FM Mitte Oktober.

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Präsident Salva Kiir (links) und Oppositionsführer Riek Machar
Südsudan 07.11.2019

Erneut ausländischer Journalist ausgewiesen

Der Südsudan hat wenige Tage vor der angekündigten Bildung einer Einheitsregierung erneut einen ausländischen Journalisten ausgewiesen. Es ist der zweite derartige Fall binnen zwei Wochen: Nach der AP-Journalistin Sam Mednick traf es nun Bastien Renouil, Ostafrika-Korrespondent des Nachrichtensenders France 24.

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Ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation dekontaminiert ein Haus im Kongo.
Demokratische Republik Kongo 05.11.2019

Radiojournalist grausam ermordet

In der Demokratischen Republik Kongo ist ein Journalist ermordet worden, der sich für den Kampf gegen Ebola einsetzte. Papy Mahamba Mumbere vom Bürgerradio Lwemba Community Radio war bei Teilen der Bevölkerung und bei bewaffneten Gruppen mit seiner Berichterstattung über die Epidemie angeeckt.

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Nazli Ilicak nach ihrer Freilassung mit ihrem Sohn
Türkei 05.11.2019

Ahmet Altan und Nazli Ilicak freigelassen

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über die Freilassung des türkischen Journalisten Ahmet Altan und der Journalistin Nazli Ilicak, kritisiert aber die völlig ungerechtfertigten langen Haftstrafen. Am Montag verurteilte ein Gericht in Istanbul Altan zu zehn Jahren und sechs Monaten und Ilicak zu acht Jahren und neun Monaten Gefängnis.

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Internationaler Tag gegen Straflosigkeit 01.11.2019

Verbrechen an Journalisten ahnden

Zum Internationalen Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten am 2. November erinnert Reporter ohne Grenzen an 21 Medienschaffende, die ermordet, gefoltert oder entführt wurden, ohne dass jemand dafür zur Rechenschaft gezogen wurde. Zugleich erneuert ROG die Forderung, einen UN-Sonderbeauftragten für ihren Schutz einzusetzen.

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Live-Übertragung von Präsident Putin auf einem Laptop
Russland 31.10.2019

Gesetz soll Internetzensur auf neue Stufe heben

Am morgigen Freitag (1.11.) tritt in Russland ein Gesetz in Kraft, das es den Behörden ermöglichen soll, die Internetnutzerinnen und -nutzer im Land vom weltweiten Netz abzukoppeln. Reporter ohne Grenzen verurteilt dieses Gesetz als gefährlichen Schritt zur umfassenden Kontrolle und Überwachung der digitalen Kommunikation.

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Merkel und Modi bei einem Treffen in 2017
Indien 30.10.2019

Merkel muss Schutz von Journalisten fordern

Vor der Indien-Reise von Angela Merkel am Donnerstag (31.10.) fordert Reporter ohne Grenzen die Bundeskanzlerin auf, bei ihren Gesprächen die schwierige Sicherheitslage von Journalistinnen und Journalisten im Land anzusprechen. Indien gehörte 2018 zu den fünf Ländern, in denen weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit starben.

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WhatsApp Logo auf einem Smartphone
Überwachung 30.10.2019

Kampfansage von WhatsApp

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Klage von WhatsApp gegen den israelischen Überwachungstechnologie-Anbieter NSO Group. „Diese Klage ist ein entscheidendes Signal gegen Überwachungsexzesse und sollte zum Vorbild für andere Technologieunternehmen werden", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Sophia Huang Xueqin mit ihrer Kamera
China 28.10.2019

Chinesische Journalistin freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die sofortige Freilassung der unabhängigen chinesischen Journalistin Huang Xueqin. Sie hatte im vergangenen Sommer über die anhaltenden Proteste in Hongkong berichtet. Mit ihrer Festnahme sitzen mindestens 120 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit in China in Haft, mehr als in keinem anderen Land.

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Der Blogger Alaa Abdel Fattah, hier im Jahr 2014
Ägypten 28.10.2019

Ägypten ist kein Stabilitätsanker

Reporter ohne Grenzen fordert Bundesaußenminister Heiko Maas auf, in Ägypten in aller Deutlichkeit die aktuelle Repressionswelle gegen Journalistinnen und Journalisten zu verurteilen. Zehn weitere Medienschaffende sind dort seit den jüngsten Protesten gegen die Regierung im Gefängnis.

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