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Pressemitteilungen

Ein Junge zündet Kerzen für die bei den Protesten in Bagdad getöteten Demonstranten an.
Irak 22.01.2020

Schon drei Journalisten seit Jahresbeginn getötet

Reporter ohne Grenzen ist beunruhigt über das zunehmende Klima der Angst und Gewalt für Journalistinnen und Journalisten im Irak. Seit Jahresbeginn wurden dort drei Journalisten getötet, die über die seit Monaten andauernden Proteste gegen die Regierung berichteten. Zuletzt wurde in Bagdad ein Fotojournalist erschossen.

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Journalist Thomas Jacobi spricht mit blutüberströmtem Gesicht in Mikrofone und Kameras
Griechenland 21.01.2020

Neonazis verprügeln deutschen Korrespondenten

Reporter ohne Grenzen verurteilt den brutalen Angriff rechtsextremer Demonstranten auf den Deutsche-Welle-Korrespondenten Thomas Jacobi in Athen. Etwa zehn Männer prügelten minutenlang auf Jacobis Gesicht ein, zerstörten seine Mobiltelefone und raubten ein Aufnahmegerät, ohne dass die Polizei eingriff.

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Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Bundesverfassungsgericht
Deutschland 07.01.2020

BVerfG verhandelt über BND-Gesetz

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab dem 14.01. darüber, ob die Überwachung des weltweiten Internetverkehrs durch den BND verfassungsmäßig ist. Anlass dafür ist die Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz der Gesellschaft für Freiheitsrechte und fünf Medienorganisationen, darunter Reporter ohne Grenzen.

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Algorithmen
Journalism Trust Initiative 30.12.2019

Standard für Journalismus vorgelegt

Die Europäische Normungsorganisation CEN hat einen Standard für Journalismus veröffentlicht. Medien, Websites und Blogs können ihn nun als Maßstab nutzen, um die Unabhängigkeit ihrer Arbeit zu bewerten, zu verbessern und transparent zu machen. Das Dokument ist ein Ergebnis der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Journalism Trust Initiative.

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Überwachungssoftware 28.12.2019

Weitere Beweise gegen FinFisher vorgelegt

Der Chaos Computer Club legt weitere Beweise vor, dass deutsche Überwachungssoftware von FinFisher seit Jahren weltweit im Umlauf ist. Mit solchen Spähtrojanern können Journalistinnen und Journalisten digital durchleuchtet werden, was gravierende Folgen für ihre Sicherheit haben kann.

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Julian Assange
Großbritannien / USA 24.12.2019

Julian Assange sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen ist in höchstem Maße alarmiert über den Gesundheitszustand von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Laut Berichten hat sich sein Zustand in der Haft in Großbritannien massiv verschlechtert. Daher fordern wir seine Freilassung aus humanitären Gründen. Seine Auslieferung in die USA würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen.

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Jamal Khashoggi
Saudi-Arabien 23.12.2019

ROG kritisiert Todesurteile in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien sind fünf angebliche Verantwortliche des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi zum Tode verurteilt worden. „Wenn diese fünf Personen hingerichtet und für immer zum Schweigen gebracht werden, kommt möglicherweise niemals die Wahrheit ans Licht“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Hatice Cengiz mit ROG-Geschäftsführer Christian Mihr
Saudi-Arabien / Deutschland 20.12.2019

Hatice Cengiz zu politischen Gesprächen in Berlin

Die Verlobte des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi, Hatice Cengiz, hat diese Woche wichtige deutsche Politikerinnen und Politiker aus erster Hand über den Stand der Ermittlungen informiert. Sie erinnerte zudem daran, dass es keine Normalität im Umgang mit Saudi-Arabien geben darf, solange das Königreich eine umfassende Aufklärung des Verbrechens behindert.

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Menschen in Quezon fordern Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers
Philippinen 19.12.2019

Urteil zehn Jahre nach Massaker

Reporter ohne Grenzen begrüßt das Urteil im Prozess um das Massaker an 32 Journalistinnen und Journalisten auf den Philippinen vor rund zehn Jahren. Gleichzeitig ist die Organisation besorgt über die vielen Freisprüche und fordert die Justizbehörden auf, weiter zu ermitteln.

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