Pressemitteilungen

Bahrain 26.05.2017

Justizschikanen gegen Journalistin einstellen

Ein Strafgericht in Bahrain hat die Korrespondentin des französischen Auslandsfernsehens France 24 und des Radiosenders Radio Monte Carlo Dualija wegen ungenehmigter Tätigkeit als Journalistin zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Urteil zeigt, dass Bahrain nicht einmal mehr im Ausland eine unabhängige Berichterstattung über die Ereignisse im Land duldet.

mehr
Türkei 23.05.2017

Deniz Yücel seit 100 Tagen im Gefängnis

Zum 100. Tag seit der Festnahme von Deniz Yücel fordert Reporter ohne Grenzen die türkische Justiz erneut auf, den deutsch-türkischen Journalisten sofort freizulassen. "Jeder einzelne Tag, den er im Gefängnis verbringen muss, ist eine Schande für die türkische Justiz“, sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

mehr
Demokratische Republik Kongo / Burundi 21.05.2017

DW-Korrespondent Niragira sofort freilassen

ROG fordert die Behörden der Demokratischen Republik Kongo auf, Deutsche-Welle-Korrespondent Antediteste Niragira sofort freizulassen. Der DW-Mitarbeiter war in der vergangenen Woche in einem Flüchtlingslager an der Grenze zu Burundi verhaftet worden, wo er über die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen berichten wollte.

mehr
Iran 18.05.2017

Druck auf Regierung darf nicht nachlassen

Vor der Präsidentschaftswahl im Iran ruft Reporter ohne Grenzen die Bundesregierung auf, die verheerende Situation für Journalisten und Medien im Land genau im Auge zu behalten. Trotz außenpolitischer Öffnung hat sich die Menschenrechtslage vor Ort nicht verbessert. Der Iran bleibt eines der größten Gefängnisse für Medienschaffende weltweit.

mehr
Deutschland 18.05.2017

NetzDG: Breites Bündnis appelliert an Politik

Am Freitag berät der Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf. Aus diesem Anlass hat sich eine Allianz für Meinungsfreiheit schriftlich an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD, Mitglieder des Rechtsausschusses sowie an den Vizepräsidenten der EU-Kommission gewandt. Sie warnen vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss.

mehr
Deutschland 17.05.2017

Warnung vor Schnellschuss

Vor der ersten Lesung des Gesetzes gegen Hassbotschaften und strafbare Inhalte im Internet am Freitag warnt Reporter ohne Grenzen vor einem gefährlichen Schnellschuss, der das Grundrecht auf Presse- und Meinungsfreiheit massiv beschädigen könnte. Das Gesetz macht Mitarbeiter sozialer Netzwerke zu Richtern über die Meinungsfreiheit.

mehr
USA 16.05.2017

Justiz muss Chelsea Manning freisprechen

Reporter ohne Grenzen fordert die US-Regierung auf, Chelsea Manning und weitere Whistleblower nicht länger strafrechtlich zu verfolgen. Zwar wird Manning am Mittwoch frühzeitig aus der Haft entlassen, das Urteil bleibt aber bestehen. Mithilfe eines Spionagegesetzes aus dem Jahr 1917 hatte die Obama-Regierung einen Feldzug gegen Whistleblower geführt.

mehr
Türkei 12.05.2017

Journalistin Mesale Tolu sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, die deutsche Journalistin Mesale Tolu sofort freizulassen. Laut Medienberichten sitzt Tolu seit dem 6. Mai im Frauengefängnis in Bakirköy. Offenbar wird ihr vorgeworfen, Terrorpropaganda betrieben zu haben und Mitglied einer Terrororganisation zu sein

mehr
Demokratische Republik Kongo 12.05.2017

Todesdrohung gegen Familie von Journalisten

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die jüngsten Schikanen gegen Journalisten in Kasai-Central, einer Provinz im Süden der Demokratischen Republik Kongo. In den vergangenen Monaten wurden Journalisten in der Region wiederholt von lokalen Behörden und Milizionären bedroht und angegriffen.

mehr
Deutschland 28.04.2017

Treffen mit Staatssekretär

In einem Gespräch mit Staatssekretär Ulrich Kelbers warnten die Bündnispartner vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss, der die Ursachen menschenfeindlicher Hetze gänzlich außer Acht lässt und den offenen Meinungsaustausch im Netz gefährdet. Statt strafrechtliche Prüfungen auszulagern plädierte die Allianz für eine gesamtgesellschaftliche Lösung.

mehr