Pressemitteilungen

Bulgarien 23.03.2017

Regierung erkauft sich loyale Berichterstattung

Vor der Parlamentswahl in Bulgarien weist Reporter ohne Grenzen auf die gravierenden Einschränkungen der Pressefreiheit in dem EU-Land hin. Durch die Vergabe von Finanzhilfen, von denen das Überleben vieler Medien abhängt, nimmt die Regierung direkten Einfluss auf die Berichterstattung und begünstigt ihr wohlgesonnene Medien.

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Türkei 20.03.2017

Prozesse gegen Journalisten gehen weiter

In Istanbul wird das Verfahren gegen Erol Önderoglu fortgesetzt, den Korrespondenten von Reporter ohne Grenzen. Hintergrund ist eine Solidaritätsaktion für eine kurdische Zeitung. Der Fall reiht sich ein in eine lange Liste von Prozessen gegen Journalisten in der Türkei. Insgesamt sitzen dort derzeit rund 150 Journalisten in Haft.

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Syrien 16.03.2017

211 Medienschaffende im Bürgerkrieg getötet

Sechs Jahre nach dem Beginn der Massenproteste gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad ist Syrien das weltweit gefährlichste Land für Journalisten. Mindestens 211 Medienschaffende sind dort in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, Dutzende weitere wurden inhaftiert, entführt oder angegriffen.

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Deutschland 15.03.2017

Gesetzentwurf bedroht Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert den von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgestellten Gesetzentwurf gegen Hassbotschaften in sozialen Netzwerken als Gefahr für die Presse- und Meinungsfreiheit. Facebook und andere soziale Netzwerke dürfen nicht zum Hüter über die Meinungsfreiheit werden

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Auszeichnung 10.03.2017

Göttinger Friedenspreis würdigt ROG

Reporter ohne Grenzen freut sich über die Auszeichnung mit dem Göttinger Friedenspreis. Mit der Ehrung würdigt die Jury ROG für den „ebenso gefahr- wie verdienstvollen publizistischen, couragierten und engagierten Einsatz.“ Die Preisverleihung findet am Samstag, den 11. März, in der Georg-August-Universität Göttingen statt.

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OSZE-Medienbeauftragte 09.03.2017

Mahnerin für Pressefreiheit droht zu verstummen

Reporter ohne Grenzen kritisiert die drohende Vakanz auf dem Posten der OSZE-Beauftragten für Medienfreiheit. Das Mandat der bisherigen Amtsinhaberin Dunja Mijatovic läuft am Freitag aus, nachdem es im vergangenen Frühjahr bereits verlängert wurde. Dennoch konnten sich die OSZE-Länder bisher nicht auf einen Nachfolger einigen.

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Afghanistan 07.03.2017

Schutzzentrum für Journalistinnen eröffnet

Zum Internationalen Frauentag eröffnet Reporter ohne Grenzen heute in Kabul das Zentrum für den Schutz von Journalistinnen in Afghanistan (CPAWJ). Es setzt sich für die Sicherheit von Frauen in Medienberufen ein und hilft ihnen, gegen den sozialen Druck in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft anzukämpfen.

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Türkei 04.03.2017

Vorverurteilung von höchster Stelle

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Äußerungen des türkischen Präsidenten zum Fall des in Untersuchungshaft sitzenden Korrespondenten Deniz Yücel. "Spätestens nach dieser unentschuldbaren Vorverurteilung von höchster Stelle ist an ein faires Gerichtsverfahren nicht mehr zu denken", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 02.03.2017

Verfassungsbeschwerde gegen BND-Überwachung

Reporter ohne Grenzen hat Verfassungsbeschwerde gegen den Bundesnachrichtendienst wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses eingelegt. ROG wirft dem deutschen Auslandsgeheimdienst vor, im Zuge seiner Massenüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern ausgespäht zu haben.

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Ägypten 28.02.2017

Freiheit für Shawkan und andere Inhaftierte

Reporter ohne Grenzen ruft Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich bei ihrer Ägypten-Reise für die Freilassung inhaftierter Journalisten und für Reformen an medienfeindlichen Gesetzen einzusetzen. Mindestens 25 Journalisten sitzen dort derzeit wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, darunter der seit 2013 ohne Urteil inhaftierte Fotograf Shawkan.

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