Pressemitteilungen

Türkei 16.02.2018

Journalisten zu lebenslanger Haft verurteilt

Reporter ohne Grenzen ist entsetzt über das harte Urteil gegen Ahmet Altan, Mehmet Altan und Nazlı Ilıcak. Ein Gericht in Istanbul verurteilte die Journalisten am Freitag zu lebenslanger Haft. Es ist das erste Urteil gegen Journalisten, denen eine Beteiligung am Putschversuch im Juli 2016 vorgeworfen wird.

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Türkei 16.02.2018

Deniz Yücel kommt endlich frei

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über die Entscheidung eines türkischen Gerichts, Deniz Yücel aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Er wird seit rund einem Jahr im Hochsicherheitsgefängnis Silivri unter Vorwurf der Terrorpropaganda und Aufwiegelung der Bevölkerung festgehalten. Laut Die Welt wurde keine Ausreisesperre verhängt.

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Türkei 12.02.2018

Politische Geiselhaft von Deniz Yücel beenden

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, den deutsch-türkischen Journalisten freizulassen. Yücel kam am 14. Februar 2017 in Polizeigewahrsam, zwei Wochen später ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft für ihn an. Seitdem sitzt er unter Vorwurf der Terrorpropaganda und Aufwiegelung der Bevölkerung in Haft.

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Kirgistan 08.02.2018

Haftstrafe wegen Verleumdungsstreit?

Dem renommierten Investigativjournalisten Kabaj Karabekow droht in Kirgistan eine Haftstrafe, weil er eine hohe Entschädigung an Präsident Sooronbaj Dscheenbekow nicht kurzfristig bezahlen kann. Ein Gericht lehnte jetzt seinen Antrag ab, die Summe von 65 durchschnittlichen Jahresgehältern in Raten zahlen zu dürfen.

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Türkei 07.02.2018

Terror-Vorwurf gegen Ex-ROG-Stipendiat

Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz auf, die Anschuldigungen gegen den türkischen Fotografen und ehemaligen ROG-Stipendiaten Uygar Önder Simsek fallenzulassen. Ihm wird vorgeworfen, in sozialen Medien mit seinen Fotos Terrorpropaganda verbreitet zu haben. Simsek darf die Türkei nicht verlassen und muss sich wöchentlich bei der Polizei melden.

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Deutschland 30.01.2018

Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen hat gemeinsam mit fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Damit wehren sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten.

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Auszeit-Stipendium 26.01.2018

EKD fördert Stipendium für Journalisten

Reporter ohne Grenzen freut sich über die Entscheidung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das Auszeit-Stipendienprogramm von ROG und der taz Panter Stiftung zu unterstützen. Aus den Mitteln ihrer Menschenrechtsarbeit will die EKD für die kommenden drei Jahre jeweils einen zusätzlichen Stipendienplatz fördern.

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Türkei 11.01.2018

Verfassungsgericht ordnet Freilassung an

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Entscheidung des türkischen Verfassungsgerichts zur Beschwerde der Journalisten Sahin Alpay und Mehmet Altan. Das Gericht ordnete die Freilassung von Alpay und Altan an, die seit Sommer 2016 in Haft sitzen. Mit der Entscheidung äußert sich das Verfassungsgericht zum ersten Mal seit Beginn des Ausnahmezustands.

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Polen 20.12.2017

EU ignoriert Angriffe auf die Medienfreiheit

Reporter ohne Grenzen begrüßt im Grundsatz die Einleitung eines EU-Strafverfahrens gegen Polen. "Bedauerlich ist, dass die Europäische Kommission die Angriffe der polnischen Regierung auf die Medienfreiheit ignoriert und das Strafverfahren nur mit Gefahren für die Unabhängigkeit der Justiz begründet", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2017

Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 hervor.

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