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Pressemitteilungen

Ein ägyptisches Gefängnis. ©RSF
Ägypten 27.10.2021

Schwerkranke Journalisten angemessen versorgen

Reporter ohne Grenzen beobachtet mit wachsender Sorge, dass die ägyptischen Behörden drei inhaftierten Journalistinnen und Journalisten eine angemessene medizinische Versorgung verweigern. Hischam Abdel Aziz, Amer Abdel Moneim und Alia Awad sind schwer erkrankt und müssen sofort freigelassen werden.

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Großbritannien / USA 27.10.2021

Berufungsverhandlung im Fall Assange startet

Der britische High Court verhandelt im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange über die Berufung der US-Regierung, nachdem ein Gericht in erster Instanz die Auslieferung Assanges in die USA abgelehnt hatte. Reporter ohne Grenzen versucht wie schon in der Vergangenheit, trotz strenger Zugangsbeschränkungen dem Verfahren als Beobachter beizuwohnen.

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© Viktor Drachev/TASS/dpa
Belarus 25.10.2021

Folter und Willkür dürfen nicht straffrei bleiben

Nach dem jüngsten Vorgehen der belarussischen Behörden gegen unabhängige Medien weist Reporter ohne Grenzen erneut auf den dramatischen Verfall der Pressefreiheit in Belarus hin. Exemplarisch dafür ist vor allem das Vorgehen gegen das größte und bekannteste Nachrichtenportal tut.by. 15 Mitarbeitende des Portals sitzen derzeit in Haft.

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Afghanistan 22.10.2021

Hilferufe von Journalisten gehen weiter

Angesichts schwindender Aufmerksamkeit erinnert Reporter ohne Grenzen an das Schicksal afghanischer Journalistinnen und Journalisten, die nicht evakuiert werden konnten und in für sie gefährlichen Drittstaaten auf die Weiterreise unter anderem nach Deutschland hoffen. Immer noch erreichen RSF täglich Dutzende neue Hilferufe.

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Rebecca Vincent, RSF-Direktorin für internationale Kampagnen (zweite von rechts), und Pavol Szalai, Europa- und Balkan-Verantwortlicher bei RSF in Paris (rechts), anlässlich Daphne Caruana Galizias viertem Todestag in Malta. © RSF
Malta 18.10.2021

Mörder endlich zur Rechenschaft ziehen

Vor dem vierten Jahrestag der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia sind Vertreterinnen und Vertreter von Reporter ohne Grenzen und vier weiteren Organisationen nach Malta gereist. Die Reise hatte zum Ziel, Daphne Caruana Galizias Leben, ihre Arbeit und ihren Mut zu würdigen und auf die prekäre Lage der Pressefreiheit in Malta aufmerksam zu machen.

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Afghanistan 15.10.2021

Journalisten in Sicherheit gebracht

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über konkrete Aufnahmezusagen für fast 150 afghanische Journalistinnen und Journalisten durch die Bundesregierung. RSF hatte diese hoch gefährdeten Fälle im Rahmen einer über mehrere Wochen erstellten Namensliste an das Auswärtige Amt übermittelt. Rund 40 konnten Afghanistan bereits verlassen.

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Philippinen / Russland 08.10.2021

Starke Botschaft für mutigen Journalismus

Reporter ohne Grenzen freut sich sehr über die Verleihung des Friedensnobelpreises an Maria Ressa und Dmitri Muratow. Die philippinische Journalistin Ressa, Gründerin des investigativen Mediums Rappler, und Muratow, Redakteur der regierungskritischen russischen Zeitung Nowaja Gaseta, stehen für mutigen, engagierten Journalismus.

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Großbritannien 07.10.2021

Wichtige Fortschritte im Mordfall Lyra McKee

In Zusammenhang mit dem Tod der Journalistin Lyra McKee im April 2019 in Nordirland sind in den vergangenen Wochen zehn Männer festgenommen und acht von ihnen angeklagt worden. Reporter ohne Grenzen begrüßt die Fortschritte in den Ermittlungen, fordert aber weiter eine umfassende Aufklärung des Falls.

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Pakistan 06.10.2021

Regierung will zentrale Zensurbehörde schaffen

Neue Kritikverbote, Geldstrafen für Medien, strenge Lizenzvorschriften – Reporter ohne Grenzen ist besorgt über den Entwurf eines neuen Mediengesetzes in Pakistan. Das trotz breitem Protest der Zivilgesellschaft geplante Gesetz würde eine mächtige neue Behörde schaffen, mit der die Regierung die Informationsfreiheit im Internet einschränken könnte.

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Südosteuropa 05.10.2021

Pressefreiheit muss Thema des EU-Gipfels sein

Reporter ohne Grenzen fordert, die Stärkung des investigativen Journalismus zu einem der Kernthemen des EU-Westbalkan-Gipfels am 6. Oktober in Slowenien zu machen. Obwohl die Achtung der Pressefreiheit eine Voraussetzung für den Beitritt zur Europäischen Union ist, steht sie nicht auf dem Programm des Gipfeltreffens.

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