Unterstützung für Kriegsreporterinnen und -reporter
Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet ein Versicherungspaket für freie Journalistinnen und Journalisten an, die für einen Aufenthalt in einem Kriegsgebiet nicht ausreichend versichert sind. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft bei RSF. Mehr Infos unter assistance@rsf.org.

Pressemitteilungen

Gambia 30.11.2022

RSF trifft gambischen Präsidenten

Eine Delegation von Reporter ohne Grenzen hat Gambia besucht und dort mit Präsident Adama Barrow die Fortschritte und Defizite seines Landes in Bezug auf die Pressefreiheit diskutiert. Seit dem Sturz von Diktator Yahya Jammeh haben sich die Arbeitsbedingungen für Medienschaffende in dem kleinen westafrikanischen Land deutlich verbessert.

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Der polnische Enthüllungsjournalist Tomasz Piatek.
Polen 30.11.2022

Journalist ohne Gerichtsanhörung verurteilt

Einer der renommiertesten Journalisten Polens, Tomasz Piatek, ist zu acht Monaten gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden – und hat davon erst aus den regierungsnahen Medien erfahren. Reporter ohne Grenzen unterstützt den Investigativjournalisten in diesem und einem weiteren Verfahren, das am 30.11. verhandelt wird.

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Der kirgisische Investigativjournalist Bolot Temirow wurde nach Russland abgeschoben.
Kirgistan 29.11.2022

Kirgistan schiebt Journalist ab

Seine Videoreportagen drehen sich um Korruption und Vetternwirtschaft unter Regierungsbeamten: Bolot Temirow ist einer der bekanntesten Investigativjournalisten Kirgistans. Nun wurde der Medienschaffende überraschend nach Russland abgeschoben. RSF protestiert gegen den Schritt und fordert Temirows Rückkehr.

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RSF-Kampagne zur Fußball-WM in Katar 23.11.2022

Die beste Abwehr gegen Diktatur: Pressefreiheit

Zur Fußball-WM der Männer lädt Katar die Welt zu sich ein – und sperrt kritische Medien aus. Reporter ohne Grenzen setzt zur WM mit einer Bierdeckel-Kampagne ein Zeichen gegen die Diktatur und dafür, die wichtige Arbeit von Journalistinnen und Reportern zu unterstützen. Die Bierdeckel werden in Berlin und anderen Städten verteilt.

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Wegen unerlaubter Berichterstattung aus Cherson verlieren mehrere Medienschaffende ihre Akkreditierung.
Ukraine 18.11.2022

Ukraine entzieht Akkreditierungen

Die ukrainische Armee entzog die Akkreditierung von Medienschaffenden, die ohne Erlaubnis über die Rückeroberung der südukrainischen Stadt Cherson berichteten. Reporter ohne Grenzen (RSF) kritisiert die Entscheidung des Militärs als Beschneidung der Pressefreiheit. Die Akkreditierungen sollten wieder in Kraft gesetzt werden.

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Griechenland 18.11.2022

Griechenland muss Spionageskandal aufarbeiten

13 Medienschaffende sind Berichten zufolge in Griechenland mit der Spionagesoftware Predator ins Visier genommen worden. Reporter ohne Grenzen fordert die griechischen Behörden auf, rasch eine unabhängige Untersuchung durchzuführen. Die europäischen Behörden müssen zudem ein Moratorium für den Einsatz von Spionagesoftware verhängen.

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Die Bundesregierung soll sich für ein Verbot biometrischer Identifizierungssysteme einsetzen.
Überwachung 15.11.2022

RSF fordert Verbot biometrischer Überwachung

Reporter ohne Grenzen (RSF) und 23 zivilgesellschaftliche Organisationen haben einen offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben: Deutschland soll bei den Verhandlungen über den Artificial Intelligence Act (Al Act) der EU für ein Verbot biometrischer Identifizierungsverfahren kämpfen. Ein solches Verbot sieht der Koalitionsvertrag der Ampelparteien vor.

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Hongkong 14.11.2022

#FreeJimmyLai: RSF startet Petition

Mit einer Petition fordert Reporter ohne Grenzen die Behörden Hongkongs dazu auf, Jimmy Lai, Gründer des Medienhauses Apple Daily und Preisträger des RSF-Preises für Pressefreiheit 2020, sowie sechs seiner Angestellten freizulassen. Vorgeworfen werden ihnen Verbrechen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit, es droht ihnen lebenslange Haft.

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Haiti 11.11.2022

RSF verurteilt Welle der Gewalt in Haiti

Reporter ohne Grenzen fordert die haitianischen Behörden auf, umgehend sicherzustellen, dass Medienschaffende im Land ohne Angst vor Gewalt, Verhaftung oder gar Ermordung ihre Arbeit verrichten können. In Haiti wurden seit Anfang des Jahres sechs Journalisten getötet und viele weitere angegriffen.

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Iran 10.11.2022

Fast die Hälfte aller Inhaftierten sind Frauen

Das iranische Regime geht unvermindert hart gegen die landesweiten Proteste vor, die durch den Tod von Mahsa Amini ausgelöst wurden. Fast die Hälfte aller neu inhaftierten Medienschaffenden sind Frauen, zwei von ihnen droht die Todesstrafe. Reporter ohne Grenzen startet einen Media Helpdesk zum Schutz gegen digitale Bedrohungen im Iran.

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