Unterstützung für Kriegsreporterinnen und -reporter
Reporter ohne Grenzen (RSF) bietet ein Versicherungspaket für freie Journalistinnen und Journalisten an, die für einen Aufenthalt in einem Kriegsgebiet nicht ausreichend versichert sind. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft bei RSF. Mehr Infos unter assistance@rsf.org.

Pressemitteilungen

Griechenland 10.11.2022

Neue Enthüllungen im Überwachungsskandal

Reporter ohne Grenzen ist erschüttert über das Ausmaß der staatlichen Überwachung von Medienschaffenden in Griechenland. Personen des öffentlichen Lebens, darunter auch Medienschaffende, wurden mithilfe der illegalen Spähsoftware Predator ausgeforscht, wie durch investigative Recherchen in den vergangenen Monaten mehrfach belegt wurde.

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Eine afghanische TV-Moderatorin ist auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, zwei Männer betrachten den Bildschirm.
Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan 04.11.2022

Regierung verursacht Kommunikationschaos

Aufgrund des von der Ampelregierung verursachten Chaos beim Start des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanistan hat Reporter ohne Grenzen sein Online-Formular für gefährdete afghanische Medienschaffende temporär offline gestellt. Es fehlt vor allem an einer zentralen Koordinierungsstelle und verlässlicher Kommunikation.

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Der ägyptische Blogger und politische Aktivist Alaa Abdel Fattah.
Ägypten 03.11.2022

Alaa läuft Gefahr, im Gefängnis zu sterben

Seit 200 Tagen protestiert der Blogger und Aktivist Alaa Abdel Fattah mit einem Hungerstreik gegen seine Haft und die Zustände im Gefängnis. Nun hat er angekündigt, nicht einmal mehr Wasser zu trinken. Reporter ohne Grenzen appelliert dringend an die internationale Gemeinschaft, sich für Abdel Fattahs Schicksal einzusetzen.

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China 02.11.2022

Scholz muss Freilassung von Zhang Zhan fordern

Anlässlich der China-Reise von Olaf Scholz bittet Reporter ohne Grenzen den Bundeskanzler darum, die Freilassung aller dort inhaftierten Journalistinnen und Journalisten zu verlangen. Wenn Scholz schon nach China reist, sollte er das Versprechen einlösen, mehr Härte gegen die Menschenrechtsverletzungen zu zeigen.

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Ausstellung und Vernissage mit Gespräch 01.11.2022

„Vestigios“ – Fotoausstellung von Félix Márquez

„Vestigios / Spuren“ ist ein gemeinsames Projekt des mexikanischen Fotografen Félix Márquez und Reporter ohne Grenzen. Es basiert auf einer Sammlung von Objekten aus dem Besitz von sieben Journalistinnen und Journalisten, die im vergangenen Jahrzehnt im mexikanischen Bundesstaat Veracruz ermordet wurden.

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Mexiko 31.10.2022

UN-Beschwerde zu Verschwinden von Journalisten

Reporter ohne Grenzen und die mexikanische Partnerorganisation Propuesta Cívica reichen beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen in Genf Beschwerden gegen Mexiko wegen des Verschwindens von Journalisten ein. Es sind die ersten Beschwerden dieser Art vor dem UN-Gremium gegen den mexikanischen Staat.

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Der gewaltsame Tod von Mahsa Amini löste Massenproteste im Iran aus.
Iran 31.10.2022

RSF reicht UN-Beschwerde gegen Teheran ein

Verfolgung von Medienschaffenden und ein Ausweiten der Zensur im Internet: Das Regime im Iran reagiert mit Repressionen auf die Massenproteste gegen die Teheraner Führung. Reporter ohne Grenzen reicht Beschwerde bei den Vereinten Nationen ein - und macht blockierte Internetseiten wieder zugänglich.

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Serbien 26.10.2022

Unterstützung für Reporterin gegen SLAPP-Klage

Der serbischen Reporterin des Investigativ-Magazins KRIK und RSF-Stipendiatin Dragana Pećo droht eine Gefängnisstrafe wegen eines Artikels, in dem sie geheime Praktiken eines mächtigen Geschäftsmannes aufgedeckt hatte. Reporter ohne Grenzen wird den Prozess, der am 28. Oktober fortgesetzt wird, vor Ort begleiten.

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Demonstrierende in Jakarta halten ein Bild der getöteten Mahsa Jina Amini.
Iran 20.10.2022

Wer Journalist ist, wird weggesperrt

Seit Beginn der landesweiten Proteste vor gut einem Monat hat das Regime im Iran 33 Journalistinnen und Reporter festgenommen. 29 von ihnen sind noch immer in Haft, 14 saßen bereits vor den Protesten im Gefängnis. Nur in China und Myanmar sitzen derzeit mehr Medienschaffende in Haft. Reporter ohne Grenzen fordert ihre sofortige Freilassung.

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Malta 15.10.2022

Daphne Caruana Galizia: Überraschende Urteile

Unmittelbar nach Eröffnung des ersten Strafprozesses zum Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia in Malta haben sich die Auftragsmörder Alfred und George Degiorgio schuldig bekannt und auf Grundlage eines Vergleichs je 40 Jahre Haft erhalten. Reporter ohne Grenzen fordert weiterhin, dass alle an der Ermordung Beteiligten strafrechtlich verfolgt werden.

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