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Somalia

Somalia gehört für Journalisten seit Jahren zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Die islamistische Schabab-Miliz lässt in ihrem Herrschaftsbereich nur politische und religiöse Propaganda zu, hat Dutzende Medienschaffende ermordet und Anfang 2014 die Nutzung des Internets verboten. In der Hauptstadt Mogadischu ist die Lage so gefährlich, dass manche Journalisten in ihren Redaktionsräumen wohnen, um unnötige Wege zu vermeiden. Regierung und Behörden drangsalieren unabhängige, kritische Medien mit Polizeirazzien, willkürlichen Festnahmen und Folter, Beschlagnahmungen und bürokratischen Schikanen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 168 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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