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Tschad

Die Medien im Tschad sind starkem politischem Einfluss und zum Teil offener Feinseligkeit von Regierung und Justiz ausgesetzt. Der gesetzliche Rahmen ist äußerst restriktiv. Die privaten Printmedien haben niedrige Auflagen und sind außerhalb der Hauptstadt kaum erhältlich. Unabhängige Journalisten müssen mit willkürlichen Festnahmen und mit Haftstrafen für konstruierte Vorwürfe rechnen, ihre Zeitungen können monatelang verboten werden. Drohungen und Entführungsversuche sind häufig, Mordversuche kommen vor. Einige Journalisten sind ins Exil getrieben, andere kooptiert worden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 122 von 180
Haus im Tschad
Tschad 17.01.2020

#FreeThemAll: Ali Hamata Achène

Ein Gericht in der Stadt Mongo verurteilte den Journalisten Ali Hamata Achène, der für den Radiosender DJA FM arbeitet, wegen „Diffamierung“ und „Missachtung des Gerichts“ zu sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet 150 Euro.

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Tschad 02.01.2020

#FreeThemAll: Martin Inoua

Der Journalist Marin Inoua muss seine dreijährige Haftstrafe unter widrigsten Umständen verbüßen: In einer improvisierten Zelle muss er auf dem Boden schlafen, für Toilettengänge muss er bezahlen. Inoua befindet sich bereits seit August dieses Jahres in Haft.

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Monument in N’Djamena
Tschad 01.10.2019

#FreeThemAll: Martin Inoua

Der Journalist Martin Inoua steht im Tschad seit August unter Arrest. Hintergrund war seine Berichterstattung über einen Missbrauchsskandal, in dem die ehemalige Gesundheitsministerin des Landes, Toupta Boguena, verdächtigt wurde, ihre Nichte sexuell misshandelt zu haben.

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