USA | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Vereinigte Staaten von Amerika

Mit ständigen verbalen Angriffen („fake news“, „Feinde des amerikanischen Volkes“) befeuert Präsident Donald Trump ein extrem feindseliges Klima für kritische Medien. Bombendrohungen und verdächtige Pakete zwingen viele Redaktionen und einzelne Hauptstadtkorrespondent*innen zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Mit abschreckenden Gerichtsurteilen sowie mit Schikanen bei der Ein- und Ausreise gehen die Behörden gegen investigative Journalist*innen sowie deren Hinweisgeber*innen vor. Immer wieder werden Reporter*innen bei Demonstrationen festgenommen oder sollen am Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen gehindert werden. Selbst zu schwersten Verletzungen der Pressefreiheit im Ausland schweigt Präsident Trump.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 48 von 180
Facebook Logo auf Smartphone
Internet 31.10.2019

Facebook-Aufsichtsgremium nicht genug

Mitte September hat Facebook die Satzung eines neuen Aufsichtsgremiums veröffentlicht, das künftig kontroverse Unternehmensentscheidungen überprüfen und notfalls korrigieren kann. Reporter ohne Grenzen begrüßt die Bemühungen, kritisiert jedoch, dass die Empfehlungen des Gremiums keinen großen Einfluss auf die Algorithmen haben werden.

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WhatsApp Logo auf einem Smartphone
Überwachung 30.10.2019

Kampfansage von WhatsApp

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Klage von WhatsApp gegen den israelischen Überwachungstechnologie-Anbieter NSO Group. „Diese Klage ist ein entscheidendes Signal gegen Überwachungsexzesse und sollte zum Vorbild für andere Technologieunternehmen werden", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Austin Tice
Syrien / USA 27.09.2019

#FreeThemAll: Austin Tice

Als einer der wenigen ausländischen Journalisten vor Ort berichtete der Amerikaner Austin Tice seit Anfang 2012 über den Bürgerkrieg in Syrien. Bei dem Versuch, in den Libanon auszureisen, wurde Tice jedoch im August 2012 festgenommen. Seitdem fehlt jede Spur von ihm.

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Der NSA-Whistleblower Edward Snowden
Deutschland / Russland / USA 17.09.2019

Snowden Schutz in Deutschland gewähren

Reporter ohne Grenzen unterstützt die Forderung, dem NSA-Whistleblower Edward Snowden in Deutschland einen sicheren Aufenthalt und damit Schutz vor Verfolgung durch die US-Behörden zu gewähren. Die Bundesregierung könnte so ein wichtiges Zeichen für Rechtsstaatlichkeit und gegen zügellose Massenüberwachung setzen, sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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