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Vereinigte Staaten von Amerika

Die Pressefreiheit ist in den USA im ersten Verfassungszusatz festgeschrieben, wird aber allzu oft mit Verweis auf die nationale Sicherheit eingeschränkt. Mit abschreckenden Gerichtsurteilen und der Ausforschung von Telefonanschlüssen, mit willkürlichen Verhören an Flughäfen und Abstrichen am Informantenschutz gehen die Behörden gegen investigative Journalisten und deren Hinweisgeber vor. Der Geheimdienst NSA hat an Knotenpunkten des Internets die Kommunikation von Millionen unbescholtener Bürger abgefangen sowie vorsätzlich Sicherheitslücken in Software und IT-Infrastruktur eingeschleust. Überdies verfolgt die Regierung von Präsident Barack Obama Whistleblower so streng wie keine Regierung zuvor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 43 von 180
USA 03.07.2017

Trumps gefährliches Spiel mit dem Feuer

Reporter ohne Grenzen verurteilt den Tweet von US-Präsident Donald Trump zu einem Video, das ihn beim Einprügeln auf ein CNN-Logo zeigt. "Mit diesem Video versucht der US-Präsident ein weiteres Mal, die Grenzen dessen zu verschieben, was mit Blick auf die Pressefreiheit als aussprechbar und hinnehmbar gilt", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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USA 16.05.2017

Justiz muss Chelsea Manning freisprechen

Reporter ohne Grenzen fordert die US-Regierung auf, Chelsea Manning und weitere Whistleblower nicht länger strafrechtlich zu verfolgen. Zwar wird Manning am Mittwoch frühzeitig aus der Haft entlassen, das Urteil bleibt aber bestehen. Mithilfe eines Spionagegesetzes aus dem Jahr 1917 hatte die Obama-Regierung einen Feldzug gegen Whistleblower geführt.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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USA 19.01.2017

Feindseligkeiten gegen Journalisten beenden

Reporter ohne Grenzen fordert Donald Trump zu seiner Amtseinführung auf, sein feindseliges Verhalten gegenüber Journalisten zu beenden. „Mit seiner demonstrativen Geringschätzung kritischer Medien hat der künftige US-Präsident schon vor seinem Amtsantritt schweren Schaden angerichtet“, sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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