USA | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Vereinigte Staaten von Amerika

Mit ständigen verbalen Angriffen („fake news“, „Feinde des amerikanischen Volkes“) befeuert Präsident Donald Trump ein extrem feindseliges Klima für kritische Medien. Bombendrohungen und verdächtige Pakete zwingen viele Redaktionen und einzelne Hauptstadtkorrespondent*innen zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Mit abschreckenden Gerichtsurteilen sowie mit Schikanen bei der Ein- und Ausreise gehen die Behörden gegen investigative Journalist*innen sowie deren Hinweisgeber*innen vor. Immer wieder werden Reporter*innen bei Demonstrationen festgenommen oder sollen am Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen gehindert werden. Selbst zu schwersten Verletzungen der Pressefreiheit im Ausland schweigt Präsident Trump.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 48 von 180
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

RSF startet Themenseite zur Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Viele Länder reagieren mit Zensur, Desinformation und Repressalien gegen unabhängig berichtende Medienschaffende, sammeln flächendeckend digitale Daten oder bestrafen die Verbreitung "falscher" Nachrichten. RSF bündelt diese Entwicklungen jetzt auf einer Themenseite.

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Feinde des Internets 11.03.2020

Trolle und Firmen im Dienst repressiver Regime

Zum Welttag gegen Internetzensur veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine Liste der 20 größten Feinde des Internets. Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren.

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Julian Assange
Großbritannien / USA 02.03.2020

Anhörung von Julian Assange: keine US-Beweise

Reporter ohne Grenzen ist in höchstem Maße beunruhigt, dass die USA in London in der ersten Woche der Anhörung über die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA erneut keine Beweise für die ihm vorgeworfenen Straftaten vorgelegt haben. Die Organisation hat die Anhörung die ganze Woche im Woolwich Crown Court beobachtet.

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Großbritannien / USA 20.02.2020

Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden

Vor der beginnenden Anhörung über die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus Großbritannien in die USA mahnt Reporter ohne Grenzen die britischen Behörden eindringlich, dem Auslieferungsersuchen nicht stattzugeben. Assange wird in den USA aufgrund von Enthüllungen aus dem Jahr 2010 unter anderem Spionage geworfen.

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