China | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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China

Chinas Medien unterliegen einer strengen Zensur. Das Propagandaministerium verschickt täglich Direktiven, mit denen die Berichterstattung gesteuert wird. Über die Selbstverbrennungen von Tibetern, das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens vom 4. Juni 1989 und andere heikle Themen darf nicht berichtet werden. Die chinesische Firewall blockiert viele Webseiten, auch Facebook, Youtube und Twitter. Die chinesische Twitter-Version „Weibo“ wird zensiert. China gehört zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalisten und Bloggern weltweit.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 176 von 180
Welttag gegen Internetzensur 12.03.2019

ROG entsperrt drei zensierte Online-Medien

Zum Welttag gegen Internetzensur hat Reporter ohne Grenzen (ROG) drei zensierte Webseiten in Saudi-Arabien, Pakistan und China wieder zugänglich gemacht. Mit der Aktion #CollateralFreedom setzt die Organisation in diesem Jahr bereits zum fünften Mal am 12. März ein Zeichen gegen die weitreichende Internetzensur in vielen Staaten weltweit.

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China 29.11.2018

Fotograf Lu Guang freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die Freilassung des prominenten chinesischen Fotografen Lu Guang, der auf einer Reise in die Provinz Xinjiang offenbar am 3. November festgenommen wurde. Der preisgekrönte Fotojournalist, der mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis in New York lebt, war am 23. Oktober nach Urumqi gereist, wo er sich mit lokalen Fotografen treffen wollte.

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China 10.07.2018

Liu Xia darf China endlich verlassen

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über die Ausreise der Künstlerin, Fotografin und Dichterin Liu Xia. Nach acht Jahren unter Hausarrest hat China die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo zur medizinischen Behandlung nach Deutschland ausreisen lassen. Liu Xia leidet aufgrund der Isolation und Schikanen durch die Behörden an Depressionen.

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20 Jahre Festland-Hongkong

Vor dem 20. Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China am Samstag (1. Juli 2017) kritisiert Reporter ohne Grenzen den stetigen Verfall der Pressefreiheit in der Sonderverwaltungszone. Online-Medien in der ehemaligen britischen Kronkolonie erhalten keine Akkreditierung für die offiziellen Veranstaltungen.