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Irak

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 172 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2022 03.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Irak 02.05.2022

Zwei Medienschaffende im Irak in Haft

Am 20. April haben irakische Sicherheitskräfte die deutsche Journalistin Marlene Förster und ihren slowenischen Kollegen Matej Kavčič festgenommen. Reporter ohne Grenzen fordert Bundesaußenministerin Annalena Baerbock dazu auf, sich gegenüber der irakischen Regierung für sie einzusetzen.

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Blick auf eine Stadt
Irak 05.05.2021

#FreeThemAll: Rebaz Hassan

In der autonomen Region Kurdistan im nördlichen Irak ist laut Informationen des Komitees zum Schutz von Journalisten erneut ein Journalist verhaftet worden. Bei dem Gefangenen soll es sich nach Angaben des CPJ um Rebaz Hassan handeln.

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Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 2021 20.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Vollmond über einer Stadt
Irak 04.03.2021

#FreeThemAll: Scherwan Scherwani

In der Autonomen Region Kurdistan ist der Journalist Scherwan Scherwani wegen der „Untergrabung nationaler Sicherheit“ schuldig gesprochen geworden. Ein Gericht in der nordirakischen Stadt Erbil verurteilte Scherwani und zwei Mitangeklagte zu jeweils sechs Jahren in Haft.

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Infografik in Form einer Zielscheibe: 42 Journalist*innen gezielt ermordet, acht bei der Arbeit getötet
Jahresbilanz der Pressefreiheit 29.12.2020

Weltweit 50 Medienschaffende getötet

Mindestens 50 Medienschaffende weltweit sind 2020 in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Die weitaus meisten von ihnen wurden gezielt ermordet, weil sie zu Themen wie Korruption, organisiertem Verbrechen oder Umweltzerstörung recherchierten. Mehrere wurden getötet, als sie über Demonstrationen berichteten.

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Eine Stadt erstreckt sich vor einem Himmel mit untergehender Sonne; im rechten Vordergrund ist noch die Kuppel und der Turm einer Moschee zu sehen
Irak 23.12.2020

#FreeThemAll: Harem Majed

In der autonomen Region Kurdistan sind in den vergangenen Wochen mindestens zehn Journalisten festgenommen worden. So auch der Reporter Harem Majed, der über friedliche Proteste gegen die hohe Arbeitslosigkeit und gegen politische Korruption berichtet hatte.

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Infografik zur Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020: Inhaftierte, entführte, verschwundene Medienschaffende weltweit.
Jahresbilanz der Pressefreiheit 2020 14.12.2020

387 Journalistinnen und Journalisten in Haft

Zum Jahresende 2020 sitzen weltweit mindestens 387 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Mehr als die Hälfte von ihnen verteilt sich auf nur fünf Länder: China, Saudi-Arabien, Ägypten, Vietnam und Syrien. 54 Journalistinnen und Journalisten gelten derzeit als entführt, vier sind 2020 verschwunden.

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Eine Junge schaut von einer Erhebung auf ein Dorf hinab und schwenkt eine Fahne
Irak 09.12.2020

#FreeThemAll: Scherwan Scherwani

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden der Autonomen Region Kurdistan dazu aufgefordert, den Journalisten Scherwan Scherwani umgehend freizulassen, nachdem dieser sich nun bereits seit mehr als acht Wochen in Haft befindet.

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Mustafa Al-Kadhimi steht bei einer Pressekonferenz vor verschiedenen Mikrofonen; links neben ihm wurde die irakische Flagge platziert
Corona-Ticker: Irak 19.11.2020

Regierung unterbindet Corona-Berichterstattung

Im Irak müssen aktuell mehrere Medienschaffende wegen ihrer Berichterstattung über die Covid-19-Pandemie mit einer Haftstrafe rechnen. Alle hatten zuvor kritisch über den Umgang der Regierung von Ministerpräsident Mustafa Al-Kadhimi mit der Pandemie berichtet. Dazu gehören auch mindestens vier Blogger und ein Journalist.

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