Myanmar | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Myanmar

Während der Militärdiktatur in Myanmar wurden die Medien äußerst streng kontrolliert. Mit dem 2011 begonnenen Reformprozess haben sie mehr Freiheiten erhalten. 2012 kamen alle inhaftierten Journalisten frei. Die Vorzensur wurde abgeschafft. Kontrolliert werden Publikationen jedoch immer noch. Artikel und Berichte müssen nachträglich beim Informationsministerium eingereicht werden. Die 2014 verabschiedeten Mediengesetze verbieten Kritik an der Verfassung und das „Stören der öffentlichen Ordnung“. Über die Lizenzvergabe übt der Staat Druck auf Redaktionen aus.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 138 von 180
Myanmar 07.05.2019

Wa Lone und Kyaw Soe Oo sind frei

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert über die Freilassung der beiden Reuters-Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo nach mehr als 500 Tagen im Gefängnis in Myanmar. Zugleich fordert ROG die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zu längst überfälligen Reformen für mehr Pressefreiheit auf.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Myanmar 27.11.2018

Petition: Reuters-Journalisten endlich freilassen

Reporter ohne Grenzen startet eine Petition für die Freilassung der inhaftierten Reuters-Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo. Anfang September verurteilte ein Gericht in der Stadt Yangon beide zu sieben Jahren Haft. Die Reporter hatten über ein Massaker an der muslimischen Minderheit der Rohingya recherchiert.

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Länderbericht

Die Medien auf Reformkurs

Im Zuge der politischen Öffnung haben Myanmars Medien neue Freiheiten bekommen. Doch auch die neuen Machthaber schränken die Arbeit von Journalisten ein. Der Länderbericht analysiert die Situation im Jahr 2012, rund ein Jahr nach Beginn der Reformen.

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