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Myanmar

Während der Militärdiktatur in Myanmar wurden die Medien äußerst streng kontrolliert. Mit dem 2011 begonnenen Reformprozess haben sie mehr Freiheiten erhalten. 2012 kamen alle inhaftierten Journalisten frei. Die Vorzensur wurde abgeschafft. Kontrolliert werden Publikationen jedoch immer noch. Artikel und Berichte müssen nachträglich beim Informationsministerium eingereicht werden. Die 2014 verabschiedeten Mediengesetze verbieten Kritik an der Verfassung und das „Stören der öffentlichen Ordnung“. Über die Lizenzvergabe übt der Staat Druck auf Redaktionen aus.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 137 von 180
Myanmar 03.09.2018

Sieben Jahre Haft für Reuters-Journalisten

ROG ist entsetzt über das Urteil gegen zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters. Die beiden hatten Hintergründe eines Mordes an Rohingya-Männern durch die myanmarische Armee recherchiert und wurden am heutigen Montag wegen des Besitzes „geheimer Regierungsdokumente“ zu sieben Jahren Haft verurteilt.

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Myanmar 09.07.2018

Reuters-Journalisten endlich freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die myanmarische Justiz auf, die konstruierten Vorwürfe gegen die beiden Reuters-Journalisten Kyaw Soe Oo und Wa Lone fallenzulassen. Ihnen wird vorgeworfen, gegen ein noch aus der Kolonialzeit stammendes Gesetz zu Staatsgeheimnissen verstoßen zu haben. Den Journalisten drohen 14 Jahre Haft.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Länderbericht

Die Medien auf Reformkurs

Im Zuge der politischen Öffnung haben Myanmars Medien neue Freiheiten bekommen. Doch auch die neuen Machthaber schränken die Arbeit von Journalisten ein. Der Länderbericht analysiert die Situation im Jahr 2012, rund ein Jahr nach Beginn der Reformen.

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