Pressemitteilungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Pressemitteilungen

Russland 12.06.2018

Alternativer Ball zur Fußball-WM

Vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland bringt Reporter ohne Grenzen einen alternativen Fußball ins Spiel, der einen Blick hinter die Fassade ermöglicht. „Der Ball liegt jetzt bei der russischen Regierung. Sie hat sich als WM-Gastgeber dazu verpflichtet, die Pressefreiheit zu achten und muss zeigen, dass dies nicht nur hohle Worte sind“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Ukraine 31.05.2018

Auf Kosten der Glaubwürdigkeit

Journalisten dürfen sich nicht zum Instrument von Geheimdienstoperationen machen lassen, warnt Reporter ohne Grenzen. Die Organisation beklagt, dass Öffentlichkeit und Regierungen mit dem in der ukrainischen Hauptstadt Kiew vorgetäuschten Mord an dem russischen Kriegsreporter Akardi Babtschenko in die Irre geführt wurden.

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Aserbaidschan / Georgien 29.05.2018

Entführten Journalisten freilassen

Am Jahrestag der Entführung von Afgan Muchtarli erinnert Reporter ohne Grenzen an das Schicksal des aserbaidschanischen Investigativjournalisten, der wegen angeblichen illegalen Grenzübertritts in Haft sitzt. "Die lange Haftstrafe ist ein verheerendes Signal für aserbaidschanische Regimegegner, die selbst in Georgien immer stärker unter Druck stehen“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger.

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China 22.05.2018

Merkel muss Lage für Journalisten ansprechen

Vor der China-Reise Angela Merkels fordert Reporter ohne Grenzen die Bundeskanzlerin auf, die katastrophale Lage für kritische Journalisten und Medien im Land anzusprechen. „Merkel muss sich öffentlich für die Freilassung der in China inhaftierten Journalisten und Blogger einsetzen“, sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Israel / Palästinensische Gebiete 18.05.2018

Schüsse auf Journalisten ermitteln

ROG fordert den Internationalen Strafgerichtshof auf, wegen der wiederholten Schüsse israelischer Soldaten auf palästinensische Journalisten bei den jüngsten Protesten im Gazastreifen Ermittlungen aufzunehmen. „Diese vorsätzliche und wiederholte Verletzung des humanitären Völkerrechts stellt ein Kriegsverbrechen dar", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 17.05.2018

BND beendet illegale Datenverarbeitung

Der BND hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Reporter ohne Grenzen erklärt, die illegale Analyse von Telefon-Verbindungsdaten zu beenden. „Der Erfolg zeigt, dass die Gesellschaft ihre Geheimdienste mit rechtlichen Werkzeugen kontrollieren kann und illegale Aktivitäten nicht dulden muss", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Russland 15.05.2018

Gute Nachricht für ARD-Sportreporter

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Aufhebung des Einreiseverbots für den ARD-Sportjournalisten Hajo Seppelt zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die Entscheidung der russischen Behörden zeige, dass Druck wirke, sagte Geschäftsführer Christian Mihr. Allerdings: „Für die vielen russischen Journalisten, die unter ständigen Schikanen und Repressalien ihre Arbeit tun, ändert sich durch diese Einzelfallentscheidung gar nichts."

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Russland 11.05.2018

Deutschem Journalist wird Einreise verweigert

ROG ist empört über die Entscheidung Russlands, dem investigativen Sportjournalisten Hajo Seppelt die Einreise nach Russland anlässlich der Fußball-WM zu verweigern. „Vor dem Hintergrund von Seppelts kritischen Russland-Recherchen müssen wir davon ausgehen, dass es sich um eine politische Entscheidung handelt", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Deutschland 04.05.2018

Per Mausklick aus der BND-Datenbank

Reporter ohne Grenzen hat ein Online-Tool vorgestellt, mit dem sich jeder gegen die Analyse seiner Telefon-Verbindungsdaten durch den Bundesnachrichtendienst juristisch wehren kann. Der „Bitte Nicht Durchleuchten-Generator“ ist die Folge eines wegweisenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts.

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Deutschland 03.05.2018

UN-Anhörung: Kritik aufgreifen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die Bundesregierung, bei der Befragung zur menschenrechtlichen Lage in Deutschland durch die UN-Staatengemeinschaft eigene Defizite beim Schutz der Pressefreiheit zu benennen und Kritik der Zivilgesellschaft aufzugreifen. Deutschland muss sich am 8. Mai in Genf den Fragen der übrigen UN-Mitglieder stellen.

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