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China

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 172 von 180
China 13.07.2023

Online-Dienst soll Medien in Propaganda schulen

Reporter ohne Grenzen kritisiert den jüngsten Versuch des chinesischen Regimes, Journalistinnen und Journalisten ideologisch zu kontrollieren. Ein Ende Juni gestarteter Online-Dienst soll chinesische Medienschaffende in der Propaganda des Regimes „schulen“ und ihnen dabei „helfen“, einen Loyalitätstest gegenüber Staatschef Xi Jinping zu bestehen.

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Halbjahresbilanz 12.07.2023

Mehr als 550 Journalisten in Haft

Weltweit lassen autoritäre Regime unliebsame Journalisten wegsperren. In der ersten Jahreshälfte wurden insgesamt 83 Medienschaffende zwischenzeitlich inhaftiert, 33 von ihnen sitzen immer noch im Gefängnis. Damit steigt die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten auf 556. Besonders im Iran, in Belarus und der Türkei griffen die Behörden durch.

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Auf einem Handydisplay ist die russische Journalistin Marina Owsjannikowa zu sehen, die eine Sendung moderiert.
Journalismus im Exil 27.06.2023

Neue RSF-Karte zeigt Flucht- und Aufnahmeländer

Weltweit sind Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit bedroht oder gefährdet und müssen ins Ausland fliehen. Reporter ohne Grenzen hat erstmals Migrationsbewegungen von Medienschaffenden visualisiert, die aus Sicherheitsgründen aus ihren Heimatländern fliehen mussten, inklusive der Länder, in denen Exilmedien ihre Arbeit aufgenommen haben.

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Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen 16.06.2023

Pressefreiheit einen zentralen Platz einräumen

Vor den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen fordert Reporter ohne Grenzen die Bundesregierung auf, der Pressefreiheit einen zentralen Platz in den Gesprächen einzuräumen. Gleich zwei Jahrestage geben Anlass, den Blick auch nach Hongkong zu richten. Dort bedroht ein von Peking auferlegtes Sicherheitsgesetz Reporter und den Medienpluralismus.

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Im Vordergrund die Flagge von China, im Hintergrund die Flagge von Macau
Macau/China 12.06.2023

Sicherheitsgesetz: Druck auf Journalisten wächst

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Ende Mai in Kraft getretene Ausweitung des nationalen Sicherheitsgesetzes in Macau. Die teils vage formulierten Änderungen erhöhen den Druck auf Journalistinnen und Journalisten und bedrohen die Informationsfreiheit der Menschen in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

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Rangliste der Pressefreiheit 2023 03.05.2023

Unterdrückung von Berichterstattung nimmt zu

Krisen, Kriege und die anhaltende Ausbreitung des Autoritarismus haben dazu geführt, dass die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so instabil war wie seit langem nicht. Dies lässt sich aus der neuen Rangliste der Pressefreiheit ablesen, die Reporter ohne Grenzen am 3. Mai 2023, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, veröffentlicht.

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Beide stehen händeschüttelnd vor den Flaggen ihrer jeweiligen Länder, sie tragen dabei Atemschutzmasken, da das Foto vom September 2022 stammt.
China-Reise von Außenministerin Baerbock 12.04.2023

Freilassung von Journalisten fordern

Vor der China-Reise von Annalena Baerbock appelliert Reporter ohne Grenzen an die Außenministerin, auf die Freilassung der mehr als 100 dort inhaftierten Medienschaffenden zu drängen. Die Organisation erinnert insbesondere an diejenigen, die aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands und der Haftbedingungen im Gefängnis sterben könnten.

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China 07.03.2023

Regime schränkt Korrespondenten weiter ein

Korrespondentinnen und Korrespondenten in China recherchieren unter schwierigsten Bedingungen. Das Regime hat 2022 insbesondere strikte Covid-Maßnahmen als Vorwand genutzt, um ihre Arbeit weiter einzuschränken. Das zeigt der Anfang März erschienene Bericht des Clubs der Auslandskorrespondenten in China.

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China 24.01.2023

Vier Journalistinnen festgenommen

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Festnahmen von vier Journalistinnen in China. Ende November gingen in mehreren Städten Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen die Null-Covid-Politik. Die Reaktion Pekings traf auch die Pressefreiheit: Informationen wurden zensiert, Medienschaffende festgenommen und von der Polizei angegriffen.

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China 28.12.2022

Zhang Zhan endlich freilassen

Zwei Jahre nach ihrer Verurteilung fordert Reporter ohne Grenzen die Freilassung der chinesischen Journalistin Zhang Zhan. Am 28. Dezember 2020 wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Ausbruch von Covid-19 in Wuhan zu vier Jahren Haft verurteilt. Bleibt die gesundheitlich angeschlagene Reporterin weiter im Gefängnis, droht sie zu sterben.

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