Pressefreiheit in der Corona-Krise | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Pressefreiheit in der Corona-Krise

Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Ländern weltweit gravierende Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Regierungen halten Informationen über Ansteckungs- und Todesfälle zurück und versuchen, die Berichterstattung zu manipulieren. Journalistinnen, Journalisten und ihre Redaktionen werden verfolgt oder schikaniert, weil sie unabhängige Informationen verbreiten. Forderungen nach flächendeckender Datenerfassung und nach Strafen für die Verbreitung falscher Informationen werden salonfähig. Inhaftierte Medienschaffende sitzen in überfüllten Gefängnissen mit schlechter Gesundheitsversorgung fest. Akut bedrohte Journalistinnen und Journalisten können wegen geschlossener Grenzen nicht ins Ausland fliehen.

Ein Überblick
Corona-Ticker: Pakistan 25.03.2020

Drei Journalisten mit Coronavirus infiziert

Reporter ohne Grenzen fordert die pakistanischen Medien auf, ihre Büros im Interesse der Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorrübergehend zu schließen, nachdem drei Fernsehjournalisten in der Stadt Lahore positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sie arbeiten für die Sender News 24 HD TV und AbbTakk TV.

mehr
Mobilfunkmast
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

Kritik an Daten-Tracking gegen Corona

Zahlreiche Staaten haben als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie das Tracking von Mobilfunkdaten und die individuelle Überwachung von Patienten eingeführt. Reporter ohne Grenzen fordert die Regierungen auf, den Schutz journalistischer Quellen nicht zu gefährden und sicherzustellen, dass Maßnahmen verhältnismäßig und vorübergehend bleiben.

mehr
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

RSF startet Themenseite zur Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Viele Länder reagieren mit Zensur, Desinformation und Repressalien gegen unabhängig berichtende Medienschaffende, sammeln flächendeckend digitale Daten oder bestrafen die Verbreitung "falscher" Nachrichten. RSF bündelt diese Entwicklungen jetzt auf einer Themenseite.

mehr
China 24.03.2020

Kritik am Krisenmanagement unterdrückt

Reporter ohne Grenzen fordert die chinesische Regierung auf, endlich Kritik am Umgang mit dem Coronavirus zuzulassen. Während die Zahl der Infizierten weltweit steigt, geht das Regime in Peking weiter rigoros gegen Stimmen vor, die das chinesische Krisenmanagement in Frage stellen. Erneut sind ein Kommentator und ein Bürgerjournalist verschwunden.

mehr
Sitzung der Staatsduma am 18. März
Corona-Ticker: Russland 24.03.2020

Corona-Krise: Desinformationen aus Russland

Die EU beobachtet weit verbreitete Desinformation durch kremltreue russische Medien im In- und Ausland. Die Beiträge richten sich sowohl an das russische Publikum als auch an die Menschen in diversen anderen Staaten und verbreiten häufig widersprüchliche Botschaften. Zudem erschwert das Parlament ausländischen Medien den Zugang.

mehr
Alle Meldungen