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Der staatliche Rundfunk in Belarus ist in erster Linie ein Propagandawerkzeug der Regierung. Eine restriktive Lizenzvergabe knebelt Privatsender. Unabhängige Zeitungen dürfen weder in staatlichen Druckereien hergestellt noch über staatliche Distributionskanäle verteilt werden, wodurch sie Wettbewerbsnachteile haben. Kritische Berichterstattung über den Präsidenten und die Regierung kann mit harten Strafen geahndet werden. Journalisten und Blogger werden immer wieder verfolgt. Strenge Internetgesetze erschweren den Zugang zu ausländischen Webseiten und verstärken die Überwachung der Nutzer im Land.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Die weißrussische Stadt Hrodna
Belarus / Tadschikistan 15.10.2019

#FreeThemAll: Farhod Odinaev

Ein Bündnis aus elf Menschenrechtsorganisationen, darunter auch Reporter ohne Grenzen, hat die weißrussischen Behörden dazu aufgefordert, den tadschikischen Journalisten und Aktivisten Farhod Odinaev nicht nach Tadschikistan auszuliefern.

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Belarus 06.06.2019

DOSB muss für Pressefreiheit eintreten

Vor den Europaspielen in Minsk fordert Reporter ohne Grenzen den Deutschen Olympischen Sportbund auf, für Pressefreiheit in Belarus einzutreten. Medienschaffende stehen dort derzeit so stark unter Druck wie seit der brutalen Niederschlagung von Protesten 2010/2011 nicht mehr. Seit fast 25 Jahren regiert Aleksandr Lukaschenko das Land diktatorisch.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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