Länderportal

Belarus

Der staatliche Rundfunk in Belarus ist in erster Linie ein Propagandawerkzeug der Regierung. Eine restriktive Lizenzvergabe knebelt Privatsender. Unabhängige Zeitungen dürfen weder in staatlichen Druckereien hergestellt noch über staatliche Distributionskanäle verteilt werden, wodurch sie Wettbewerbsnachteile haben. Kritische Berichterstattung über den Präsidenten und die Regierung kann mit harten Strafen geahndet werden. Journalisten und Blogger werden immer wieder verfolgt. Strenge Internetgesetze erschweren den Zugang zu ausländischen Webseiten und verstärken die Überwachung der Nutzer im Land.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Ein Demonstrant wird von vier nicht ausgewiesenen Sicherheitskräften in einen Minivan getragen
Belarus23.09.2020

Immer weniger ausländische Berichterstatter

Reporter ohne Grenzen kritisiert die systematische Behinderung ausländischer Medienschaffender durch das belarussische Regime. Seit der Wiederwahl des Präsidenten wurde Dutzenden Korrespondentinnen und Korrespondenten die Akkreditierung entzogen, viele von ihnen wurden des Landes verwiesen und erhielten mehrjährige Einreiseverbote.

mehr
Belarus31.08.2020

Repressionswelle gegen Journalisten

Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die jüngste Repressionswelle gegen Journalistinnen und Journalisten in Belarus. Seit Donnerstag wurden mehr als 60 Medienschaffende festgenommen, fünf ausländische Journalistinnen und Journalisten wurden ausgewiesen, mindestens 19 ihrer belarussischen Kolleginnen und Kollegen verloren ihre Akkreditierung.

mehr
Belarus19.08.2020

Gewalt gegen Medienschaffende bestrafen

Vor dem EU-Sondergipfel zu Belarus am heutigen Mittwoch erneuert RSF den Ruf nach Sanktionen gegen diejenigen, die für die Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten verantwortlich sind. Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl wurden 72 Medienschaffende festgenommen, 36 von ihnen wurden durch Sicherheitskräfte geschlagen und verletzt.

mehr
Alle Meldungen