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Belarus

Der staatliche Rundfunk in Belarus ist in erster Linie ein Propagandawerkzeug der Regierung. Eine restriktive Lizenzvergabe knebelt Privatsender. Unabhängige Zeitungen dürfen weder in staatlichen Druckereien hergestellt noch über staatliche Distributionskanäle verteilt werden, wodurch sie Wettbewerbsnachteile haben. Kritische Berichterstattung über den Präsidenten und die Regierung kann mit harten Strafen geahndet werden. Journalisten und Blogger werden immer wieder verfolgt. Strenge Internetgesetze erschweren den Zugang zu ausländischen Webseiten und verstärken die Überwachung der Nutzer im Land.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Belarus 06.10.2015

Hacker-Attacken auf unabhängige Online-Medien

Reporter ohne Grenzen kritisiert die Angriffe auf unabhängige Online-Medien vor der Präsidentenwahl in Belarus. Die Seiten der Nachrichtenagentur Belapan und der Online-Zeitung naviny.by waren mehrere Tage lang nicht erreichbar. Im staatlich kontrollierten Fernsehen dominiert unterdessen Amtsinhaber Alexander Lukaschenko die Berichte vor der Wahl.

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